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Welche Filme sind besser: TNG oder TOS ?

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    Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
    Data fällt zwar in VII aus seiner gewohnten Rolle, wie er es einige Male in der Serie auch schon getan hat - und das auch hier mit einer plausiblen Erklärung, dem Emotionschip, der ja auch nich erst im Film eingeführt wurde. In den anderen Filme war er afair in-character.
    Das ist zum einen richtig (Emotions-Chip als konsequente Weiterentwicklung eines Serien-Elements), zum anderen nicht (warum wurde diese konsequente Weiterentwicklung wieder so mir-nichts-dir-nichts rückgängig gemacht? ). meiner Meinung nach hat das weitgehende Ignorieren des Emotions-Chips nach ST7 (bis auf die eine oder andere Bemerkung) der Glaubwürdigkeit des Charakters nicht gut getan.

    Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
    Picard ging es zwar von Natur aus eher ruhig an, aber wenn es sein musste, dann ging's auch ma zur Sache. Einzig die Offroad-Auto-Szene hab ich als wirklich unpassend in Erinnerung.
    Naja ... Picard als wütender Ahab in ST8 ... Picard als wieder-jugendlicher Rebell in ST9 ... das entsprach auch nicht wirklich dem Charakter und war - meiner subjektiven Meinung nach - hauptsachlich der Filmwirkung geschuldet, hat und ihn für mich als Charakter doch etwas entfremdet, obwohl es in die Geschichten gepasst hat ... aber die waren sicher nicht umsonts auch darauf zugeschnitten.

    Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
    Mit Geordi ohne VISOR hatte ich keine Probleme. Schließlich wurde er durch seinen Charakter und seinen Job definiert und war nich einfach nur VISOR-Man.
    Das stimmt, aber - wie schon geschrieben - war das für mich eh nie ein Problem, da eine konsequente technologische Weiterentwicklung.

    Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
    Riker ohne Bart - warum nich? Ich bevorzuge Riker auch mit Bart, aber ein ungewohnter Anblick is das dennoch nich.
    Ich fand das tatsächlich auch sehr interessant ... und war dann enttäuscht, dass man das in ST10 gleich wieder rückgängig gemacht hat. Es ist ein klein wenig wie bei Data ...

    Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
    Alles is allem: Das sind meist nur oberflächliche Veränderungen, die sicher auch in den TOS-Filmen gefunden werden können!
    Datas Emotionen und Picards Wandlung zum Action-Helden sind für mich keine "oberflächlichen Veränderungen", sondern einschneidende charakterliche Entwicklungen. Ja, bei TOS gab's das auch: Kirk wurde gesetzter, reifer trug Brille (und Pille für eine Szene einen Bart ), aber diese Entwicklung konnte ich gut nachvollziehen ... insbesondere bei Picard und Data (als Charakterentwicklung) nicht.

    Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
    Welche Filme in guter, schlecher oder keiner Erinnerung bleiben, wird sich wohl sehr individuell entscheiden. Viele jüngere Fans, die allein schon aufgrund des Alters der Serie ne Abneigung gegen TOS haben, werden auch mit den Filmen nich viel anfangen können.
    Das wird vielleicht so sein ...

    Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
    Und "(Trashiger) Charme" is auch nur individuell existent. Ich bin mir sicher den TNG-Filmen wird mit fortschreitenden Jahren auch mehr "Charme" zuteil.
    Da ist aus meiner Sicht durchaus ein wenig dran. Es fällt mir zunehmend schwerer, TNG aufgrund seiner Machart mit den modernen, episodenübergreifenden Serien zu vergleichen und ich sehe es etwas anders als zu der Zeit, als es herauskam. Wirklich "trashig" ist's aber nicht ... die Gegebenheiten bezüglich der zeitlichen Differenz und der Möglichkeiten sind doch ganz andere als bei TOS. Aber ich weiß durchaus, was Du meinst.

    Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
    Dass sie sich wie TV-Produktionen anfühlen, stört kaum bis gar nich, da sie eben eine Fortführung einer TV-Serie is. Solange die Serie in produktionstechnischer Hinsicht schaubar is, sollten es die Filme auch sein.
    Tatsächlich? Das sehe ich schon anders. Eine Serien-Doppelfolge im Kino ist halt kein Kinofilm. Das wirkt anders. Ein Film sollte auch die Möglichkeiten der großen Leinwand ausschöpfen und dem Kinogänger Entsprechendes bieten. Oder nicht?!?

    Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
    Und Doppelfolgen, die erinnerungswürdiger sind als einige der Filme, gab's auch bei TOS.
    Doppelfolgen bei TOS? Da gab's nur "Talos IV - Tabu" ... und die war auch bloß eine Doppelfolge, weil sie zusammengeschnibbelt war.

    Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
    Ich hab das Gefühl, dass bei euch der Nostalgie-Faktor bzgl. der TOS-Filme einfach größer is als bei den TNG-Filmen - was ja völlig ok is, aber bitte nich mit zwanghaften Argumenten vom eigentlich nahezu gemeinsam geteilten Podest kicken.
    Dass von Souvreign und KennerderEpisoden "zwanghafte Argumente" vorgebracht werden, kann ich so nicht erkennen, sondern es sind teils gut begründete Sichtweisen. Diese mögen durch den "Nostalgie-Faktor" beeinflusst sein, aber so lange Fakten genannt werden (auch wenn man über die Gewichtung oder Sichtweisen streiten kann), sollte man die nicht pauschal als "Nostalgie" abwerten. Natürlich argumentiert jeder für das, was ihm gefällt. Und solange dabei eben begründet und nicht pauschalisiert wird, sind immer beide Argumentationsseiten für sich völlig in Ordnung, denn Geschmack ist ja bekanntlich subjektiv.
    "So wie Du bist, so wie du bist, so und nicht anders sollst du sein. So wie du bist, so wie du bist, so bist du für mich der Sonnenschein." (Rolf Zuckowski) ... wenn Kinder an sich selbst zweifeln, kann dieser Songtext Eltern die richtige Anleitung bieten, damit umzugehen und Kindern in dieser Situation Selbstvertrauen und Liebe zu geben! "Was Du nicht willst, das man Dir tu', das füg' auch keinem andern zu." (Einfachste kindliche Weisheit, die ich stets zu beherzigen versuche ...)

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      Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
      Tatsächlich? Das sehe ich schon anders. Eine Serien-Doppelfolge im Kino ist halt kein Kinofilm. Das wirkt anders. Ein Film sollte auch die Möglichkeiten der großen Leinwand ausschöpfen und dem Kinogänger Entsprechendes bieten. Oder nicht?!?


      Ich verstehe den UNterschied nicht, ich höre das immer wieder aber ich verstehe es nicht was sind die Möglichkeiten der großen Leinwand?


      .
      EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

      Tibo schrieb nach 2 Minuten und 39 Sekunden:

      Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
      Ich fand das tatsächlich auch sehr interessant ... und war dann enttäuscht, dass man das in ST10 gleich wieder rückgängig gemacht hat. Es ist ein klein wenig wie bei Data ...
      In dem Zusammenhang sollten wir alle froh sein, dass Picard in STVIII kein Afro wuchs
      Zuletzt geändert von Tibo; 20.07.2012, 22:53. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

      Kommentar


        Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
        Ich verstehe den UNterschied nicht, ich höre das immer wieder aber ich verstehe es nicht was sind die Möglichkeiten der großen Leinwand?
        In erster Linie diejenigen, die auf der Hand liegen: Sound, Bild, Ausstattung, Details, würde ich sagen. Mehr Vielfalt (Drehorte, Bilder, Kulissen ...). O.K., das mit der "Leinwand" war veranschaulichend eigentlich nicht (nur) wörtlich gemeint. Mir ging's mehr um die Möglichkeiten einer Kinoproduktion gegenüber denen einer TV-Produktion. Einen Unterschied möchte ich da als Kinozuschauer schon sehen. Eine Doppelfolge kann ich halt auch vor dem Fernseher schauen.

        Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
        In dem Zusammenhang sollten wir alle froh sein, dass Picard in STVIII kein Afro wuchs
        Naja, eine ausgeprägte Langhaarfrisur hatte er ja nie. Und es wäre auch keine Aufhebung einer kurz zuvor eingeschlagenen Richtung gewesen. Aber vermutlich hätte man auch das mit einer Perücke erklären können.
        "So wie Du bist, so wie du bist, so und nicht anders sollst du sein. So wie du bist, so wie du bist, so bist du für mich der Sonnenschein." (Rolf Zuckowski) ... wenn Kinder an sich selbst zweifeln, kann dieser Songtext Eltern die richtige Anleitung bieten, damit umzugehen und Kindern in dieser Situation Selbstvertrauen und Liebe zu geben! "Was Du nicht willst, das man Dir tu', das füg' auch keinem andern zu." (Einfachste kindliche Weisheit, die ich stets zu beherzigen versuche ...)

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          Der Vergleich ist eigentlich etwas unfair, da TOS ja schließlich 6 Filme und TNG nur 4 Filme hatte.
          Bei TOS gefallen mir 2,4,5 und 6.
          Mit der TNG Crew sind es 7,8 ja und Teil 10.

          Da aber Teil 6 und Teil 8 zu meinen Lieblings Star Trek Filmen gehören, gibt es von mir ein Unentschieden

          Kommentar


            Zitat von human8 Beitrag anzeigen
            Bei TOS gefallen mir 2,4,5 und 6.
            Ich kann auch nicht verstehen, warum immer wieder auf dem 5. Teil herumgehackt wird.
            Ich finde ihn sehr unterhaltsam, wenngleich er inhaltlich natürlich Schwächen hat und einige Klischees bedient.
            Doch selbst Teil 5 gefällt mir immer noch besser als der 9. Teil, den ich zusammen mit dem 1. Film als den schwächsten überhaupt einstufen würde.
            „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“
            (Albert Einstein)

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              Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
              Das ist zum einen richtig (Emotions-Chip als konsequente Weiterentwicklung eines Serien-Elements), zum anderen nicht (warum wurde diese konsequente Weiterentwicklung wieder so mir-nichts-dir-nichts rückgängig gemacht? ). meiner Meinung nach hat das weitgehende Ignorieren des Emotions-Chips nach ST7 (bis auf die eine oder andere Bemerkung) der Glaubwürdigkeit des Charakters nicht gut getan.
              Es wurde rückgängig gemacht, weil es wahrscheinlich nie als konsequente Weiterentwicklung gedacht war - und das zurecht. Der Reiz an der Figur Data war, dass er Gefühle weder verstand noch äußern konnte. Die daraus entstehende (aus seiner Sicht unfreiwillige) Comic is der große Pluspunkt Datas, der nie langweilig wurde. Ihm dieses Alleinstellungsmerkmal auf Dauer zu nehmen, wäre daher keine gute Entscheidung gewesen. Als einmaliges Experiment war es aber natürlich sehr interessant, genauso wie Spock oder Tuvok mit Emotionen.
              Ein in-universe Grund für den Verzicht des Emotionschips is das störende/behindernde Wirkung der Emotionen bei der Arbeit. (In ruhigeren Momenten der Freizeit hätte man den Chip sicher wieder aufgreifen können.)

              Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
              Naja ... Picard als wütender Ahab in ST8 ... Picard als wieder-jugendlicher Rebell in ST9 ... das entsprach auch nicht wirklich dem Charakter und war - meiner subjektiven Meinung nach - hauptsachlich der Filmwirkung geschuldet, hat und ihn für mich als Charakter doch etwas entfremdet, obwohl es in die Geschichten gepasst hat ... aber die waren sicher nicht umsonts auch darauf zugeschnitten.
              Die Borg sind für Picard nich irgendein Widersacher, sie hatten ihm seine Identität genommen, eine neue verpasst und ihn Dinge tun lassen, die er sein Leben lang bereuen wird, auch wenn er nix dafür kann. Das is Grund genug, ihn entgegen seiner Natur auch ma ausrasten zu lassen.
              Den "wieder-jugendlichen Rebell" hab ich in IX jetzt nich unbedingt gesehen. Er sah sich zwischen den Fronten von militärischer Gehorsamkeit und moralischen Werte und entschied sich letztendlich für die Moral. Und wenn es mit Diplomatie nich geht, dann is das der einzige Weg, wenn sich das Ziel lohnt. Wirkte auf mich nich aufgesetzt oder out-of-character.

              Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
              Datas Emotionen und Picards Wandlung zum Action-Helden sind für mich keine "oberflächlichen Veränderungen", sondern einschneidende charakterliche Entwicklungen. Ja, bei TOS gab's das auch: Kirk wurde gesetzter, reifer trug Brille (und Pille für eine Szene einen Bart ), aber diese Entwicklung konnte ich gut nachvollziehen ... insbesondere bei Picard und Data (als Charakterentwicklung) nicht.
              Wie oben beschrieben: Data und Picard werden nich in ihrer Basis verändert und auch nich weiterentwickelt, sondern lediglich in plausible Ausnahmesituationen gestellt.

              Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
              Tatsächlich? Das sehe ich schon anders. Eine Serien-Doppelfolge im Kino ist halt kein Kinofilm. Das wirkt anders. Ein Film sollte auch die Möglichkeiten der großen Leinwand ausschöpfen und dem Kinogänger Entsprechendes bieten. Oder nicht?!?
              Is wohl ne Sache der persönlichen Vorlieben. Mir persönlich reichen bei auf TV-Serien basierenden Filmen die Bedingungen (Sets, Kostüme, Schauplätze, Effekte usw.), die am Ende der Serie herrschten.

              Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
              Doppelfolgen bei TOS? Da gab's nur "Talos IV - Tabu" ... und die war auch bloß eine Doppelfolge, weil sie zusammengeschnibbelt war.
              Mein Fehler, ich meinte generell Folgen und wollte damit keinen Vergleich zwischen etwa gleichlangen Geschichten ziehen, sondern Geschichten in der Serie und den Filmen generell.

              Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
              Dass von Souvreign und KennerderEpisoden "zwanghafte Argumente" vorgebracht werden, kann ich so nicht erkennen, sondern es sind teils gut begründete Sichtweisen. Diese mögen durch den "Nostalgie-Faktor" beeinflusst sein, aber so lange Fakten genannt werden (auch wenn man über die Gewichtung oder Sichtweisen streiten kann), sollte man die nicht pauschal als "Nostalgie" abwerten. Natürlich argumentiert jeder für das, was ihm gefällt. Und solange dabei eben begründet und nicht pauschalisiert wird, sind immer beide Argumentationsseiten für sich völlig in Ordnung, denn Geschmack ist ja bekanntlich subjektiv.
              Begründungen kann ich keine erkennen. Bei KennerderEpisoden sehe ich nur Beispiele, die die Behauptung stützen sollen, es aber nich wirklich schaffen:
              "1. Man erkennt die Besatzung wieder."
              - "Data ist Comic-Relief": nur in VII mehr als sonst
              - "Picard ein Abzieh- Bruce Willis": nich unplausibel in den gezeigten Situationen
              - "Troi und Beverly haben merkwürdige Frisuren": ???
              - "Geordi keinen VISOR": nich unbedingt schlecht
              - "bei Riker ist der Bart ab": nich unbedingt schlecht

              Abgesehen davon, dass die Beispiele die Behauptung kaum stützen, lassen sich ähnlich standfeste Beispiele auch bei TOS finden:
              - Spock und McCoy entsprechen nich deren Serienversionen (eigtl. nur in III)
              - Kirk is gesetzter
              - ungewohnte Frisur bei Uhura
              - Uhura ohne knappes Outfit (sie war natürlich zu alt dafür, ändert dennoch nix daran, dass es fehlt)
              - Scotty hat einer Schnurrbart und hat massiv zugenommen

              Dann zieht er gezielt die Beispiele heran, die für seine Behauptung ("2. größeres Klassik-Potential") dienlich sind. Er erwähnt die allgemein beliebten TOS-Filme II, IV und VI und den allgemein eher unbeliebten TNG-Film IX und mit dem "Ausbruch erbärmlichen Overactings" pickt er sich eins der klaren Schwächen des Films raus. Es wird hier sehr deutlich, dass er seine bevorzugte TOS-Reihe auf nen Podest stellt ("selbst der schreckliche fünfte Teil wird dank des trashigen Charmes") und die TNG-Reihe runtermacht. Jemand, der einen fairen Vergleich ziehen will, stellt beide Pros und beide Contras gegenüber und nich die Pros des gewollten "Gewinners" und die Contras des gewollten "Verlierers".

              Bei Souvreign is meine Kritik etwas milder zu sehen.
              Dass man sich eine hochwertigere Produktion gewünscht hat, kann ich nachvollziehen, auch wenn ich selbst es ok fand. Aber dass "große galaktische Zusammenhänge" (sofern überhaupt vorhanden) die Filme nich unbedingt besser machen, hat der eine oder andere TOS-Film ja gezeigt.

              Ich hoffe, du siehst nun, dass es mir fernliegt Meinungen anderer abzuwerten. Ich schloss auf die Nostalgie aufgrund der beidseitigen Anwendbarkeit der genannten Beispiele und der unfairen Argumentation.
              Zuletzt geändert von Creator83; 22.07.2012, 19:36.

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                Ich muss sagen, dass damals Star Trek - First Contact nicht wie eine TV-Doppelfolge daherkam. Da hat man schon sehr gut die Möglichkeiten einer Kinoproduktion genutzt. Gerade was die Ausstattung anging. Es gab ein neues Schiff, neue Uniformen, neue Sets, neue Requisiten, neue Borg usw.

                Es wurde hauptsächlich vor Ort gedreht und es gab keine erneute Nutzung der berühmten Felsenlandschaft der TV-Episoden. Das hatte schon Hand und Fuß.

                In der Retrospektive fällt das nur kaum auf, da diese Elemente in den folgenden Jahren nach und nach in den TV Episoden erneut verwendet wurden. Das hat die Ausstattung der Serien zwar insgesamt stark aufgewertet, aber auch gleichzeitig der Wahrnehmung der Ausstattung der Kinofilme geschadet.

                Selbst "Generations" hat damals bei Kinostart auch irgendwie exotisch ausgesehen und das nur weil man sieht, dass mehr Zeit für eine realistischere Lichtsetzung vorhanden war. Auchdie neuen Kommunikatoren wirkten darin noch richtig exotisch. Nach drei Staffeln Voyager oder Deep Space Nine war das Gefühl aber natürlich flöten.

                Dieses Problem haben die Filme der TOS Crew nicht gehabt. Sie haben sich gerade in der Ausstattung noch diesen Hauch des Besonderen bewahrt.
                "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
                Reviews, Artikel, Empfehlungen oder Podcasts von mir zu verschiedenen Themen aus der Popkultur könnt ihr auf Schundkritik.de finden.

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                  Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
                  In erster Linie diejenigen, die auf der Hand liegen: Sound, Bild, Ausstattung, Details, würde ich sagen. Mehr Vielfalt (Drehorte, Bilder, Kulissen ...). O.K., das mit der "Leinwand" war veranschaulichend eigentlich nicht (nur) wörtlich gemeint. Mir ging's mehr um die Möglichkeiten einer Kinoproduktion gegenüber denen einer TV-Produktion. Einen Unterschied möchte ich da als Kinozuschauer schon sehen. Eine Doppelfolge kann ich halt auch vor dem Fernseher schauen.

                  Also ich fand schon, dass man deutliche Unterschiede zwischen den TNG-Doppelfolgen und den Kinofilmen sehen konnte, in all den Kategorien, die du aufeglistet hast. ST VIII war sogar ne Doppelfolge auf Kinoniveau.

                  Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
                  Naja, eine ausgeprägte Langhaarfrisur hatte er ja nie. Und es wäre auch keine Aufhebung einer kurz zuvor eingeschlagenen Richtung gewesen. Aber vermutlich hätte man auch das mit einer Perücke erklären können.
                  Ich meinte eigentlich, dass das der Effekt des Planeten hätte sein müssen.

                  Kommentar


                    Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                    Es wurde rückgängig gemacht, weil es wahrscheinlich nie als konsequente Weiterentwicklung gedacht war - und das zurecht. Der Reiz an der Figur Data war, dass er Gefühle weder verstand noch äußern konnte. Die daraus entstehende (aus seiner Sicht unfreiwillige) Comic is der große Pluspunkt Datas, der nie langweilig wurde. Ihm dieses Alleinstellungsmerkmal auf Dauer zu nehmen, wäre daher keine gute Entscheidung gewesen. Als einmaliges Experiment war es aber natürlich sehr interessant, genauso wie Spock oder Tuvok mit Emotionen.
                    Das sehen wir beide offenbar völlig verschieden. Ich denke, man nimmt ihm schonmal nicht "auf Dauer" etwas, wenn es nur (noch) um ein paar Filme geht (es waren dann ja 4). Wenn man sowas angeht, dann ist meiner Meinung nach auch Konsequenz gefragt. Klar war das Datas großer Pluspunkt ... aber soll er deshalb als Charakter "stehenbleiben"? Wenn er seine Emotionen zu beherrschen gelernt hat, dann hat man auch das "Alberne" aus ST7 im Griff, das vielleicht nicht so gut angekommen sein mag ... dann wäre die Wirkung dezenter gewesen ... und Data hätte einen weiteren Schriftt zur erstrebten Menschlichkeit getan. So hat er einen großen zurückgemacht und die Glaubhaftigkeit seines "letzten großen Schritts" in ST10 hat darunter - für mich - ganz arg gelitten.

                    Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                    Ein in-universe Grund für den Verzicht des Emotionschips is das störende/behindernde Wirkung der Emotionen bei der Arbeit.
                    Dann müsste man ja alle Menschen und anderen gefühlsbetonten Spezies entlassen. Für mich kann DAS kein Argument sein ... und genauso argumentiert Picard ja im Grunde auch, als er Data in seiner "Memmenphase" in den Hintern tritt!

                    Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                    Die Borg sind für Picard nich irgendein Widersacher, sie hatten ihm seine Identität genommen, eine neue verpasst und ihn Dinge tun lassen, die er sein Leben lang bereuen wird, auch wenn er nix dafür kann. Das is Grund genug, ihn entgegen seiner Natur auch ma ausrasten zu lassen.
                    Ich weiß das. Und es ist für mich auch nachvollziehbar. Trotzdem ist es für mich ein Anzeichen für den angeführten "Out-of-character-Trend", denn wenn man in jedem Film einen Grund dafürfindet, ihn anders agieren zu lassen, als sein Charakter zuvor gezeichnet war, dann bleibt das für mich eine kommerziell ausgerichtete "Out-of-character-Darstellung" ... wobei das nicht in jedem der 4 Filme gleich war ...

                    Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                    Den "wieder-jugendlichen Rebell" hab ich in IX jetzt nich unbedingt gesehen. Er sah sich zwischen den Fronten von militärischer Gehorsamkeit und moralischen Werte und entschied sich letztendlich für die Moral. Und wenn es mit Diplomatie nich geht, dann is das der einzige Weg, wenn sich das Ziel lohnt. Wirkte auf mich nich aufgesetzt oder out-of-character.
                    Vielleicht nicht so stark wie in ST8, aber auf mich wirkt's schon so. Auch hier macht er auf "Krieger" ... wie in ST8. Wann war er das in der Serie? Ich kannte ihn jedenfalls aus der Serie nicht so, wie ihn mir dann 2 von (bis dahin) 3 Filmen präsentiert hatten.

                    Und ob er tatsächlich auf der Seite der Moral stand, wird ja durchaus kontrovers diskutiert (Thread zum Film, glaube ich), unabhängig davon, dass die Methoden der Son'a (hießen die so? ) unzweifelhaft unmoralisch waren.

                    Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                    Wie oben beschrieben: Data und Picard werden nich in ihrer Basis verändert und auch nich weiterentwickelt, sondern lediglich in plausible Ausnahmesituationen gestellt.
                    Wie schon geschrieben sehen wir das offenbar völlig verschieden, was aber natürlich in Ordnung ist. Data wurde in meinen Augen weiter- und dann wieder "zurückentwickelt". Ich vermute, aus knallharten kommerziellen Gründen?!?!? Und Picard war mir dann zu sehr mit andauernden AUsnamesitautionen konfontiiert, als dass ich ihn über weite Strecken noch wiedererkannt hätte. Schlecht gespielt war das allerdings nicht! Im Gegenteil: Patrick Stewart hat das klasse gemeistert!

                    Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                    Is wohl ne Sache der persönlichen Vorlieben.
                    Na klar.

                    Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                    Mir persönlich reichen bei auf TV-Serien basierenden Filmen die Bedingungen (Sets, Kostüme, Schauplätze, Effekte usw.), die am Ende der Serie herrschten.
                    Im Wesentlichen kommt's mir auch auf die Geschichte an und eben auf die Charaktere. Aber eine Doppelfolge, die kann man besser als "Fernsehfilm" im TV ausstrahlen ... wie soll eine solche genug neutrale Kinogänger anziehen, um Fortsetzungen zu garantieren? Ich meine, ich weiß, ich würde da reingehen, weil "Star Trek" draufsteht ... aber andere, neutrale Zuschauer, die entsprechende Kommentare imBlätterwald lesen "Ist wie eine Doppelfolge" ... die schreckt das doch wohl eher ab?!?!? Ich halte das schon für ein wichtiges Argument ... wenn man mehr auf der Leinwand sehen will.

                    Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                    Mein Fehler, ich meinte generell Folgen und wollte damit keinen Vergleich zwischen etwa gleichlangen Geschichten ziehen, sondern Geschichten in der Serie und den Filmen generell.
                    O.K., so verstehe ich Deinen Kommentar und kann Dir absolut zustimmen.

                    Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                    Ich hoffe, du siehst nun, dass es mir fernliegt Meinungen anderer abzuwerten. Ich schloss auf die Nostalgie aufgrund der beidseitigen Anwendbarkeit der genannten Beispiele und der unfairen Argumentation.
                    Ich danke Dir erstmal, dass Du das so ausführlich dargestellt hast. Das ist nicht unbedingt selbstverständlich! Ich kann jetzt besser verstehen, was Du meinst. Beide werden von mir schon lange als kompetente Gesprächspartner geschätzt, so dass das sicher auch meine Sicht dann prägt (was vermutlich nicht sehr objektiv ist ). Vielleicht gehen beide ja nochmal auf Deine Kritik ein.

                    Grundsätzlich ist bei mir sicher auch ein gewisser Nostalgiefaktor im Spiel ... der sich allerdings hier nicht "vorwerfbar" ausdrückt, da ich TNG als meine Lieblingsserie gevotet habe. Es ist halt bei den Filmen anders.

                    Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
                    Ich muss sagen, dass damals Star Trek - First Contact nicht wie eine TV-Doppelfolge daherkam.
                    Auf mich auch gar nicht (ich hoffe, du kamst jetzt nicht irgendwie durch mich darauf? ). ST8 ist Blockbusterkino schlechthin! Vermutlich als Film "für das Kino" sogar der gelungenste aller 10 (den neuen lasse ich da im Vergleich jetzt raus) ...

                    Zitat von Skeletor Beitrag anzeigen
                    Dieses Problem haben die Filme der TOS Crew nicht gehabt. Sie haben sich gerade in der Ausstattung noch diesen Hauch des Besonderen bewahrt.
                    Bei TOS hatte man es diesbezüglich auch eindeutig wesentlich leichter.

                    Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                    Also ich fand schon, dass man deutliche Unterschiede zwischen den TNG-Doppelfolgen und den Kinofilmen sehen konnte, in all den Kategorien, die du aufeglistet hast. ST VIII war sogar ne Doppelfolge auf Kinoniveau.
                    Äh ... ich möchte da erstml klarstellen: Ich habe nicht gesagt, dassich die TNG-Filme so sehe. Das war eine Allgemeinaussage zu "Doppelfolgen auf der Kinoleinwand".

                    Bei den TNG-Filmen habe ich dafür Ansätze bei ST9 und bei ST7 empfunden. ST8 und ST10 sind für mich reine Kinofilme (wenn auch von unterschiedlicher Qualität ... aber das gehört in einen anderen Thread) ...

                    Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                    Ich meinte eigentlich, dass das der Effekt des Planeten hätte sein müssen.
                    Oh Mann ... ja ... Mist! (Hab' ich wohl nicht geschnallt! ) Klar hätte er das sein müssen. Vielleicht sind die nur ganz langsam gewachsen ... keum zu sehen.
                    "So wie Du bist, so wie du bist, so und nicht anders sollst du sein. So wie du bist, so wie du bist, so bist du für mich der Sonnenschein." (Rolf Zuckowski) ... wenn Kinder an sich selbst zweifeln, kann dieser Songtext Eltern die richtige Anleitung bieten, damit umzugehen und Kindern in dieser Situation Selbstvertrauen und Liebe zu geben! "Was Du nicht willst, das man Dir tu', das füg' auch keinem andern zu." (Einfachste kindliche Weisheit, die ich stets zu beherzigen versuche ...)

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                      Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
                      Das sehen wir beide offenbar völlig verschieden. Ich denke, man nimmt ihm schonmal nicht "auf Dauer" etwas, wenn es nur (noch) um ein paar Filme geht (es waren dann ja 4).
                      Erstens: Zum Zeitpunkt der Entscheidung zum Nichtverwenden des Emotionschips wusste man ja noch nich, dass Data in einem weit entfernten 10. Film stirbt. Grade Data hätte sich über weitere Sequel-Serien halten können.
                      Zweitens: Mit "auf Dauer" meinte ich nich aber gar nich die potenziell langlebige Präsenz in den folgenden Filmen und Serien, sondern die fiktive Zukunft, die unabängig vom Ende der TNG-Ära weiter besteht.

                      Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
                      Wenn man sowas angeht, dann ist meiner Meinung nach auch Konsequenz gefragt. Klar war das Datas großer Pluspunkt ... aber soll er deshalb als Charakter "stehenbleiben"? Wenn er seine Emotionen zu beherrschen gelernt hat, dann hat man auch das "Alberne" aus ST7 im Griff, das vielleicht nicht so gut angekommen sein mag ... dann wäre die Wirkung dezenter gewesen ... und Data hätte einen weiteren Schriftt zur erstrebten Menschlichkeit getan.
                      Symbolisch für diese Diskussion is ne Szene in VIII, in der Picard und Data (und Andere) auf dem Weg zum Maschinenraum sind, während ständig damit gerechnet werden muss, dass ein Borg um die Ecke angelaufen kommt. Data bekundet das Aufkommen von Angst, Picard rät zum Ausschalten des Emotionschips und Data schaltet ihn auch ohne weitere Diskussion aus. Trotz seines Strebens nach Menschlichkeit mMn eine völlig nachvollziehbare Entscheidung, denn er stellt das Leben anderer über seines - und das mehrerer anderer erst recht. Und er weiß, ohne die ablenkenden Emotionen kann er dem Team eher helfen als mit ihnen. Er gibt damit zum Teil seine eigene Entwicklung hin zum Menschsein bewusst auf für das Wohl seiner Freunde und Kameraden.

                      Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
                      So hat er einen großen zurückgemacht und die Glaubhaftigkeit seines "letzten großen Schritts" in ST10 hat darunter - für mich - ganz arg gelitten.
                      In seinem "letzten großen Schritt", unmittelbar nachdem er Picard zurück zur Enterprise gebeamt hat, bleibt er noch einen kleinen Moment stehen weiterhin da hinschauend, wo Picard eben noch stand, und flüstert leise "Goodbye". Daraus lässt sich schließen, dass der Emotionschip in dieser Situation - und damit evtl. auch in anderen - eingeschaltet war.

                      Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
                      Dann müsste man ja alle Menschen und anderen gefühlsbetonten Spezies entlassen. Für mich kann DAS kein Argument sein ... und genauso argumentiert Picard ja im Grunde auch, als er Data in seiner "Memmenphase" in den Hintern tritt!
                      Warum das Ausschalten in gewissen Situationen die richtige Entscheidung is, hab ich weiter oben schon erwähnt. Dass die Menschen aufgrund nich aufgrund ihrer Emotionen entlassen werden, liegt natürlich daran, dass sie ihre Emotionen nich abschalten können, wenn sie grade lebensentscheidend behindern. Vulkanier hingegen haben es sich abgewöhnt, selbst dann deren Emotionen freien Lauf zu lassen, wenn sie angebracht wären. Daher lassen sich weder emotionale noch (fast)emotionslose Spezies mit Data vergleichen.

                      Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
                      ... und genauso argumentiert Picard ja im Grunde auch, als er Data in seiner "Memmenphase" in den Hintern tritt!
                      In VII gilt der angeschaltete Zustand des Chips als permanent und somit muss ihn Picard in dieser Hinsicht genauso handhaben wie z.B. Menschen. Später lässt er sich ja eben wieder ausschalten, so dass diese Szene für unsere Diskussion nich relevant is.

                      Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
                      Ich weiß das. Und es ist für mich auch nachvollziehbar. Trotzdem ist es für mich ein Anzeichen für den angeführten "Out-of-character-Trend", denn wenn man in jedem Film einen Grund dafürfindet, ihn anders agieren zu lassen, als sein Charakter zuvor gezeichnet war, dann bleibt das für mich eine kommerziell ausgerichtete "Out-of-character-Darstellung" ... wobei das nicht in jedem der 4 Filme gleich war ...
                      Emotionen und Handlungen, die man in vergleichbarer Form vorher nie dagewesen Situationen sieht, "out-of-character" zu nennen, find ich unlogisch. Neue Situationen bringen neue Facetten zum Vorschein - so wie man auch schon in der Serie hin und wieder eine neue Facette einer Figur kennen lernen konnte.

                      Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
                      Vielleicht nicht so stark wie in ST8, aber auf mich wirkt's schon so. Auch hier macht er auf "Krieger" ... wie in ST8. Wann war er das in der Serie? Ich kannte ihn jedenfalls aus der Serie nicht so, wie ihn mir dann 2 von (bis dahin) 3 Filmen präsentiert hatten.
                      Ein weiteres Beispiel für eine neue Facette. Denn wie würde sich ein In-character-Picard dMn verhalten, wenn er die Befehle eines Admirals für moralisch unausführbar hält?! Eine Veränderung des Charakters Richtung Rebell oder Krieger seh ich hier also überhaupt nich. Ich seh nur einen Captain mit intakter Moral und entsprechend Konsequenz.

                      Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
                      Und ob er tatsächlich auf der Seite der Moral stand, wird ja durchaus kontrovers diskutiert (Thread zum Film, glaube ich), unabhängig davon, dass die Methoden der Son'a (hießen die so? ) unzweifelhaft unmoralisch waren.
                      Ich wusste nich, dass es da Zweifel gibt. Bin neugierig, was da diskutiert wird - danke für den Tipp!
                      (Yep, hießen so. )

                      Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
                      Wie schon geschrieben sehen wir das offenbar völlig verschieden, was aber natürlich in Ordnung ist. Data wurde in meinen Augen weiter- und dann wieder "zurückentwickelt". Ich vermute, aus knallharten kommerziellen Gründen?!?!?
                      Bezüglich Data möchte ich mich leicht korrigieren: Data hat sich weiterentwickelt, und zwar hat er in VII eine ganze Palette an Emotionen kennen gelernt und anschließend beschlossen, wie er mit der Option sie zu verwenden umzugehen hat.

                      Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
                      Und Picard war mir dann zu sehr mit andauernden AUsnamesitautionen konfontiiert, als dass ich ihn über weite Strecken noch wiedererkannt hätte.
                      Kann ich trotz meiner oben beschriebenen Meinung teilweise nachvollziehen. Aber auch wenn man neue Seiten an ihm sieht, finde ich noch genug bekannte Seiten, um ihn insgesamt wiederzuerkennen. Aber "genug" is hier wohl wieder subjektiv.

                      Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
                      Im Wesentlichen kommt's mir auch auf die Geschichte an und eben auf die Charaktere. Aber eine Doppelfolge, die kann man besser als "Fernsehfilm" im TV ausstrahlen ... wie soll eine solche genug neutrale Kinogänger anziehen, um Fortsetzungen zu garantieren?
                      Die Frage stellt sich mir gar nich, weil ich Kino-Fortsetzungen von TV-Serien generell nich für sinnvoll halte. Handlungen (wie etwa in VI, VIII oder X), die auf dem Etablierten aufbauen, haben für Gelegenheitszuschauer ohne Vorwissen nich annähernd die Relevanz, die sie für Kenner haben. Selbst wenn sie der Handlung folgen konnten, glaube ich kaum, dass sich aus den Filmen viele neue Fans ergeben haben. Daher hätte ich nix gegen TV-Filme gehabt, in denen man auf weniger achten muss, um Fortsetzungen zu rechtfertigen, und dennoch gute Geschichten erzählen kann.

                      Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
                      Ich danke Dir erstmal, dass Du das so ausführlich dargestellt hast. Das ist nicht unbedingt selbstverständlich! Ich kann jetzt besser verstehen, was Du meinst. Beide werden von mir schon lange als kompetente Gesprächspartner geschätzt, so dass das sicher auch meine Sicht dann prägt (was vermutlich nicht sehr objektiv ist ). Vielleicht gehen beide ja nochmal auf Deine Kritik ein.
                      Kein Problem. Ich halte es für eine der Grundlagen einer vernünftigen Diskussion, Gründe für die eigene Meinung in nachvollziehbarer Form zu liefern. Deshalb nehm ich mir gern die Zeit für etwas Recherche und Ausführlichkeit.

                      Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
                      Grundsätzlich ist bei mir sicher auch ein gewisser Nostalgiefaktor im Spiel ... der sich allerdings hier nicht "vorwerfbar" ausdrückt, da ich TNG als meine Lieblingsserie gevotet habe. Es ist halt bei den Filmen anders.
                      Solange der Nolstalgiefaktor sich nur in Vorzügen und nich in Argumenten äußert, hab ich nix dagegen.

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                        Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                        Erstens: Zum Zeitpunkt der Entscheidung zum Nichtverwenden des Emotionschips wusste man ja noch nich, dass Data in einem weit entfernten 10. Film stirbt. Grade Data hätte sich über weitere Sequel-Serien halten können.
                        Zweitens: Mit "auf Dauer" meinte ich nich aber gar nich die potenziell langlebige Präsenz in den folgenden Filmen und Serien, sondern die fiktive Zukunft, die unabängig vom Ende der TNG-Ära weiter besteht.
                        O.K., ich hab's im Nachhinein betrachtet. Das war dann wohl ein anderer Ansatz.

                        Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                        Symbolisch für diese Diskussion is ne Szene in VIII, in der Picard und Data (und Andere) auf dem Weg zum Maschinenraum sind, während ständig damit gerechnet werden muss, dass ein Borg um die Ecke angelaufen kommt. Data bekundet das Aufkommen von Angst, Picard rät zum Ausschalten des Emotionschips und Data schaltet ihn auch ohne weitere Diskussion aus. Trotz seines Strebens nach Menschlichkeit mMn eine völlig nachvollziehbare Entscheidung, denn er stellt das Leben anderer über seines - und das mehrerer anderer erst recht. Und er weiß, ohne die ablenkenden Emotionen kann er dem Team eher helfen als mit ihnen. Er gibt damit zum Teil seine eigene Entwicklung hin zum Menschsein bewusst auf für das Wohl seiner Freunde und Kameraden.
                        Eine wunderbare Detail-Szene. Genau die zeigt auch das, was mir so missfällt: Es gibt diese Szene. Es gibt den Schluss des Films (die Borg-Königin "bearbeitet" Data). Und es gibt einen Satz in ST9 zum Thema Emotions-Chip (von Geordie, glaube ich): "Er hat ihn gar nicht mitgenommen.". Das war's. Man erlebt ihn praktisch bzw. bewusst nicht mehr mit eingeschaltetem Chip. DAS empfinde ich als inkonsequent und rückschreitende Darstellung. Für mich passt das Gesamtbild dadurch nicht, als wäre es etwas gewesen, dass man (Data) totschweigen müsste. Dabei hat er so sehr nach Menschlichkeit und Gefühlen gestrebt ... jetzt hat er sie und ... NICHTS?!?!?

                        Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                        In seinem "letzten großen Schritt", unmittelbar nachdem er Picard zurück zur Enterprise gebeamt hat, bleibt er noch einen kleinen Moment stehen weiterhin da hinschauend, wo Picard eben noch stand, und flüstert leise "Goodbye". Daraus lässt sich schließen, dass der Emotionschip in dieser Situation - und damit evtl. auch in anderen - eingeschaltet war.
                        Findest Du? Ich kann besondere emotionale Tiefe seitens Data in diesen Szenen insgesamt nicht entdecken (bis auf 2 minimale Andeutungen). Für mich ist das kein Hinweis darauf, dass er den Chip eingeschaltet hat. Im Gegenteil: Wenn er ihn schon in ST8 abgeschaltet hat ... warum sollte er ihn jetzt einschalten?

                        Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                        Dass die Menschen aufgrund nich aufgrund ihrer Emotionen entlassen werden, liegt natürlich daran, dass sie ihre Emotionen nich abschalten können, wenn sie grade lebensentscheidend behindern.
                        Naja, ich hoffe doch nicht, dass Menschen gleich alle entlassen werden, nur weil sie sich menschlich verhalten.

                        Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                        In VII gilt der angeschaltete Zustand des Chips als permanent und somit muss ihn Picard in dieser Hinsicht genauso handhaben wie z.B. Menschen. Später lässt er sich ja eben wieder ausschalten, so dass diese Szene für unsere Diskussion nich relevant is.
                        Einerseits hast Du Recht, weil Data hier zwangsläufig mit den Emotionen klarkommen muss. Andererseits versinnbildlicht die Szene aber, dass er (endlich?) "wie ein Mensch" mit Emotionen klarkommen muss, daher empfinde ich die Szene für die Diskussion sehr relevant, da sie zeigt was passiert, wenn sich die Gefühle nicht beeinflussen lassen (vor dem tollen Trick aus ST8 ... hier war ja auch von "verschmolzen" oder so die Rede).

                        Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                        Emotionen und Handlungen, die man in vergleichbarer Form vorher nie dagewesen Situationen sieht, "out-of-character" zu nennen, find ich unlogisch. Neue Situationen bringen neue Facetten zum Vorschein - so wie man auch schon in der Serie hin und wieder eine neue Facette einer Figur kennen lernen konnte.
                        Wenn diese neuen Facetten Picard einseitig in die Action-Ecke drängen und sein Verhalten in allen diesen Situationen anders ist, als es bisher war, dann sind das für mich nicht nur "neue Facetten", sondern dann empfinde ich das als "out-of-character", weil er sich in diesen Situationen nicht nur mal überraschend (neu) verhält ... sondern dauernd.

                        Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                        Ein weiteres Beispiel für eine neue Facette. Denn wie würde sich ein In-character-Picard dMn verhalten, wenn er die Befehle eines Admirals für moralisch unausführbar hält?!
                        Den Föderationsrat oder das Hauptquartier kontaktieren. Als Captain mit seinem Schiff usw. die Werte verteidigen ... nicht als "abtrünniger Rebell", denn dann sollte er in seiner Funktion dazu stehen können bzw. sogar müssen.

                        Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                        Bezüglich Data möchte ich mich leicht korrigieren: Data hat sich weiterentwickelt, und zwar hat er in VII eine ganze Palette an Emotionen kennen gelernt und anschließend beschlossen, wie er mit der Option sie zu verwenden umzugehen hat.
                        Dann müsste Data erkannt haben, dass er doch nicht danach strebt ein Mensch zu sein, wonach er ja immer gestrebt hat. Ich sehe das nicht als Weiterentwicklung. Wir er mit dem Chip umgeht wird zudem leider nur angedeutet bzw. verschwindet in der Versenkung. Für mich hemmt das die Darstellung einer wirklichen Weiterentwicklung.

                        Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                        Kann ich trotz meiner oben beschriebenen Meinung teilweise nachvollziehen. Aber auch wenn man neue Seiten an ihm sieht, finde ich noch genug bekannte Seiten, um ihn insgesamt wiederzuerkennen. Aber "genug" is hier wohl wieder subjektiv.
                        Das ist es vermutlich immer. Sicher sehe ich auch noch viel Bekanntes, aber eben zu viel für mich Unpassendes ... wobei hier "zu viel" natürlich nicht objektiv ist.

                        Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                        Die Frage stellt sich mir gar nich, weil ich Kino-Fortsetzungen von TV-Serien generell nich für sinnvoll halte. Handlungen (wie etwa in VI, VIII oder X), die auf dem Etablierten aufbauen, haben für Gelegenheitszuschauer ohne Vorwissen nich annähernd die Relevanz, die sie für Kenner haben. Selbst wenn sie der Handlung folgen konnten, glaube ich kaum, dass sich aus den Filmen viele neue Fans ergeben haben. Daher hätte ich nix gegen TV-Filme gehabt, in denen man auf weniger achten muss, um Fortsetzungen zu rechtfertigen, und dennoch gute Geschichten erzählen kann.
                        Ich kann Deine Sichtweise gut nachvollziehen. Kinofortsetzungen von TV-Serien haben meistens das "Handicap", auf eine begrenzte Zielgruppe zugeschnitten zu sein. Ob das von vornherein ein finanziell lohnendes Unterfangen verspricht, weiß ich nicht (ich vermute, überwiegend nicht?!? ) ... und das ist ja die Grundvoraussetzung für weitere Fortsetzungen auf der Leinwand. In so fern haben wir's mit ST generell auf der Leinwand gut getroffen.
                        "So wie Du bist, so wie du bist, so und nicht anders sollst du sein. So wie du bist, so wie du bist, so bist du für mich der Sonnenschein." (Rolf Zuckowski) ... wenn Kinder an sich selbst zweifeln, kann dieser Songtext Eltern die richtige Anleitung bieten, damit umzugehen und Kindern in dieser Situation Selbstvertrauen und Liebe zu geben! "Was Du nicht willst, das man Dir tu', das füg' auch keinem andern zu." (Einfachste kindliche Weisheit, die ich stets zu beherzigen versuche ...)

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                          @Himmelsläufer:
                          Ich war schon gestern Nacht am Antworten, aber durch nen Mausfehler hat sich der Browser geschlossen. Hatte unmittelbar danach keine Lust mehr, alles nochma zu tippen.

                          Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
                          Eine wunderbare Detail-Szene. Genau die zeigt auch das, was mir so missfällt: Es gibt diese Szene. Es gibt den Schluss des Films (die Borg-Königin "bearbeitet" Data). Und es gibt einen Satz in ST9 zum Thema Emotions-Chip (von Geordie, glaube ich): "Er hat ihn gar nicht mitgenommen.". Das war's. Man erlebt ihn praktisch bzw. bewusst nicht mehr mit eingeschaltetem Chip.
                          Ich müsste mir die entsprechenden Filme nochma anschauen, um dir zustimmen zu können. Aber eine weitere Szene (neben der Picard-zurückschick-Szene) fällt mir noch ein: Auf der Hochzeit von Riker und Troi in X singt Data "Blue Skies". Zunächst wirkt er wie sonst auch immer, aber an der Stelle, wo die Musik losgeht und er die Worte "Blue Skies" singt, sieht man deutliche Emotionen in der Mimik, was ohne Chip entweder zwanghaft (gewollt) oder nich so demonstrativ (ungewollt) dargestellt worden wäre.

                          Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
                          DAS empfinde ich als inkonsequent und rückschreitende Darstellung. Für mich passt das Gesamtbild dadurch nicht, als wäre es etwas gewesen, dass man (Data) totschweigen müsste. Dabei hat er so sehr nach Menschlichkeit und Gefühlen gestrebt ... jetzt hat er sie und ... NICHTS?!?!?
                          Ja, er hat danach gestrebt. Aber selbst ein langjähriges Ziel kann umdefiniert oder ganz aufgegeben werden, wenn das Ziel durch neue Erkenntnisse nich mehr als erstrebenswürdig erscheint. Und das is hier (möglicher-/plausiblerweise) der Fall: Data hat die Erkenntnis gewonnen, dass er mit seinen Emotionen Leben riskiert - seins und auch das anderer. Aus dieser neuen Erkenntnis hat er die Konsequenz gezogen, die Emotionen (vor allem im Dienst) nich zu benutzen und damit auf ein wichtiges Stück Menschlichkeit zu verzichten. Auch wenn er wieder überwiegend emotionslos wird, macht die begründete Entscheidung diesen Schritt zu einer Weiterentwicklung (statt zu einem Rückschritt) und Data damit um eine Facette reicher als am Ende der Serie.

                          Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
                          Findest Du? Ich kann besondere emotionale Tiefe seitens Data in diesen Szenen insgesamt nicht entdecken (bis auf 2 minimale Andeutungen). Für mich ist das kein Hinweis darauf, dass er den Chip eingeschaltet hat.
                          Welchen nich emotionalen Grund könnte Data haben, auf "eine leere Stelle" zu schauen und sich leise von jemandem zu verabschieden, der ihn nich hören kann?

                          Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
                          Im Gegenteil: Wenn er ihn schon in ST8 abgeschaltet hat ... warum sollte er ihn jetzt einschalten?
                          Erstens: Du hast selbst bereits eine Szene erwähnt, wo er den Chip wieder eingeschaltet hatte: "die Borg-Königin "bearbeitet" Data".
                          Zweitens: Man brauch die Antwort auf das Warum nich, um durch Beobachtung festzustellen, dass es so is.

                          Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
                          Naja, ich hoffe doch nicht, dass Menschen gleich alle entlassen werden, nur weil sie sich menschlich verhalten.
                          Wenn menschliches Verhalten die Arbeit behindert und eine gute Alternative ohne menschliches Verhalten zur Verfügung steht, wird der Mensch natürlich entlassen.

                          Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
                          Einerseits hast Du Recht, weil Data hier zwangsläufig mit den Emotionen klarkommen muss. Andererseits versinnbildlicht die Szene aber, dass er (endlich?) "wie ein Mensch" mit Emotionen klarkommen muss, daher empfinde ich die Szene für die Diskussion sehr relevant, da sie zeigt was passiert, wenn sich die Gefühle nicht beeinflussen lassen (vor dem tollen Trick aus ST8 ... hier war ja auch von "verschmolzen" oder so die Rede).
                          Wir müssen hier zwei Fragen voneinander unterscheiden:
                          1.) War die Änderung der Emotionen von permanent zu optional wünschenswert?
                          2.) Is Datas Umgang mit den optionalen Emotionen plausibel?
                          Für 1.) hätten die permanenten Emotionen zwar Relevanz, aber wir haben einfach verschiedene geschmackliche Vorzüge: Du hättest gern Datas endgültiges Erreichen von (Beinahe-)Menschlichkeit gesehen, ich hingegen bin froh, dass ihm seine Eigenheit/Emotionslosigkeit erhalten bleibt. Ich denke, hier werden wir nich auf nen gemeinsamen Nenner kommen.
                          Für 2.) aber spielen die permanenten Emotionen keine Rolle, weil die ja eben nich mehr gegeben sind.

                          Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
                          Wenn diese neuen Facetten Picard einseitig in die Action-Ecke drängen und sein Verhalten in allen diesen Situationen anders ist, als es bisher war, dann sind das für mich nicht nur "neue Facetten", sondern dann empfinde ich das als "out-of-character", weil er sich in diesen Situationen nicht nur mal überraschend (neu) verhält ... sondern dauernd.
                          Wenn eine (vergleichbare) Situation nie dagewesen is, dann war natürlich auch das dazugehörige Verhalten nie dagewesen. Es is also überhaupt kein Referenzpunkt vorhanden, um von diesem ausgehend eine "Out-of-character"-Darstellung ausfindig machen zu können.
                          Das wäre so, als würde das Radio (Figur) auf einen Sender geschaltet werden, auf den vorher nie geschaltet wurde (neue Situation), und man dann das Radio für verändert/kaputt (out-of-character) erklären, weil es andere Musik (anderes Verhalten) spielt als vorher.

                          Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
                          Den Föderationsrat oder das Hauptquartier kontaktieren. Als Captain mit seinem Schiff usw. die Werte verteidigen ... nicht als "abtrünniger Rebell", denn dann sollte er in seiner Funktion dazu stehen können bzw. sogar müssen.
                          Dass das Kontaktieren des Hauptquartiers nix bringen würde, wurde im Film vom Admiral erwähnt. Bis die dort über das richtige Vorgehen diskutiert haben, is die Umsiedlung schon längst vollbracht. Und ob Picard nu als Captain ohne Befugnis (vll sogar mit dem Befehl, vorläufig nix zu unternehmen) oder als Rebel agiert macht da keinen großen Unterschied.

                          Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
                          Wir er mit dem Chip umgeht wird zudem leider nur angedeutet bzw. verschwindet in der Versenkung. Für mich hemmt das die Darstellung einer wirklichen Weiterentwicklung.
                          Ja, das kann man sicher kritisieren. Ich hätte auch gern mehr und explizitere Szenen bzgl. des Umgangs mit der Option der Verwendung des Chips gesehen.

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                            Ich muss sagen des die Abstimmung schwierig war weil beide Generationen gute und schlecht Filme hatten:
                            - Star Trek

                            Der Film hätte wesentlich besser sein können, aber als Anschluss zu der TOS-Serie war er ganz gut. Mir hat der ein oder andere Alien (außer Spock und Vyger) gefehlt, obwohl die Anfangssequenz mit den Klingonen gut gemacht ist, gerade wegen der begranzten Visualisierungsmöglichkeiten zu der Zeit.

                            - Star Trek II - Der Zorn des Karn

                            Ein großer Sprung nach vorne mit viel Spannung und einem festen Hintergrund in der Serie. Außerdem ein Erwartungsvolles "nicht-happy end" mit Spocks Tod. In dem Film kam einzig die Rolle der "genetisch verbesserten" nicht ganz rüber, ich will sagen sie hätten noch ein wenig übermenschlicher erscheinen können.

                            - Star Trek III - Auf der Suche nach Mr.Spock

                            Der dritte Teil der Star Trek Saga ist ein Aufbau auf den zweiten, kann aber leider nicht den unterhaltungswert seines Vorgängers halten. Es gibt die ein oder andere amüsante Scene, wie zum Beispiel die, in der Sulu den Sicherheitsmann fertig macht, aber auch den Film hätte man mit sicherheit noch storymäßig verbessern können. Auch das die Enterprise von einem Bird of Prey zersört wird ist für den eingefleischten Trekkie unakzeptabel.

                            Star Trek IV - Zurück in die Gegenwart

                            Der vierte Star Trek Film hält für uns keine spannenden Kämpfe oder merkwürdige Außerirdische bereit auch die special Effects halten sich in grenzen, eher ist der Film ein gelungener Remake von den TOS-Folgen "Morgen ist Gestern" und "Ein Planet genannt Erde". Viele sehr amüsante Scenen zeichnen ihn aus, wie diese die auf dem Bild gezeigt wird, sie gehört zu meinen absoluten Lieblingen: Scotti versucht mit dem Computer zu sprechen und wundert sich warum dieser nicht funktioniert; Pille schiebt ihm die Maus zu; er lächeld wissend, dreht sie um und spricht hinein... . Wo ich mich auch immer wieder wegwerfe ist ander Stelle, wo sich die Bounty über dem Fischkutter enttarnt! Zusammengefasst kann gesagt werden, dass der Film zwar weder Spannung noch Aktion beinhaltet, aber dafür sehr viel Humor und Witz.

                            Star Trek V - Am Rande des Universums

                            Ich muss gestehen, dass ich diesen Film noch nie mochte, er passt nicht in die Star Trek Geschichte und ist nach meiner Meinung der schlechteste der je gedreht wurde. Als einzelne TV-Folge durchaus akzeptabel aber die Story war nicht gut genug für einen Film. Viele Scenen wurden in die Länge gezogen, was den Film aus meiner Sicht langweilig gemacht hat.

                            Star Trek VI - Das unentdeckte Land

                            Dieser letzte Film, in dem die TOS Crew zum Einsatz kommt macht den letzten schlechten wieder wett, er hat alles was man sich von einem Star Trek Film nur wünschen kann. Eine tolle Handlung einen coolen Bösewicht und einen fenomenalen Captain Kirk. Das Ende ist sehr im Sinne aller Star Trek Fans, hier verabschiedet sich die Crew nicht, sondern sie fliegt neuen Welten entgegen... .

                            Star Trek VII - Treffen der Generationen

                            Die Idee einen Film zu drehen, indem man die Generationen aneinander bindet und ihnen damit Realität einhaucht ist genial, die Umsetzung leider nicht so gut wie sie vielleicht hätte sein können, wenn die Enterprise -D nicht zerstört worden wäre und dann auch noch ironischer Weiße von einem klingonischen Bird of Prey (dieses mal allerdings realistischer als in Star Trek III). Sehr gut umgesetzt ist der Kampf, den Picard und Kirk gegen den Wissenschaftler kämpfen: Zwei grundauf unterschiedliche Captains zusammen für die Föderation.

                            Star Trek VIII - Der erst Kontakt

                            Ein Film mit Crew aus der nächsten Generation auf dem neuen Flaggschiff der Föderation kämpft einen Kampf ums Überleben gegen die Borg. Im achten Teil der Star Trek Reihen bekommt "Wiederstand ist zwecklos" eine ganz neue Bedeutung, noch nie in der Serie wurde der Konflikt mit den Borg so ausführlich und bedeutsam dagestellt. Eine tolle Spannungskurfe führt selbst bei "nicht Trekkies" zu mitreißender guter Unterhaltung. Selbst die Filmmusik des Films ist sehr gut gelungen. Das einzige was mir fehlt ist ein Gastauftritt von Whoopi Goldberg, das hätte dem Film mehr Charakter gegeben.

                            Star Trek IX - Der Aufstand

                            Der Aufstand ist bei mir der beste Film nach dem "unentdeckten Land", ich musste zwar die Erfahrung machen, dass die Trekkies in meiner Umgebung das nicht so recht verstehen, aber es ist möglich das es daran liegt, dass es der erste Film ist den ich von Star Trek gesehen habe. Ich finde die Botschaft die bei dem Film rüber kommt ist: "Die Föderation ist zwar alt, aber solange es Personen wie Picard gibt, die sich an ihre Prinzipien halten, wird es sie noch lange geben" da kommt nach meiner Meinung die Ideologie von Star Trek im Allgemeinen sehr gut rüber.

                            Star Trek X - Nemisis

                            Das Finale der nächsten Generation hätte ich mir schöner vorgestellt, der Tod von Data trifft enen Fan doch hart. Sonst durchaus akzeptable Story gemischt mit guten Special Effects, aber ich bin mir sicher Patrik Steward und Jonathan Frakes haben mehr drauf, als sie in dem Film zeigen.

                            Star Trek (XI)

                            Viele sagen der neue Star Trek Film gehört nicht zu den anderen, ich sehen das anders er unterhält auch Menschen, die mit Star Trek nichts am Hut haben und gibt mit Aussagen wie "ich habe Admiral Archers geliebten Beagle weggebeamt" auch den Trekkies immer wieder ein Grund zu lächeln. Was natürlich nicht unerwähnt bleiben darf ist die grandiose Nebenrolle die Leonard Nimoy in dem Film spiet und sich dabei entgültig in die Herzen aller Star Trek Fans beamt.

                            Auch wenn ich jetzt über den ein oder anderen Film etwas schlechtes schreibe sind es doch Star Trek Filme und haben alle ein hohes Niveau. Alles was ich geschrieben habe ist allein meine Meinung, vielleicht findet ihr euch darin wieder und wenn nicht ist es auch nicht schlimm.

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                              Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                              @Himmelsläufer:
                              Ich war schon gestern Nacht am Antworten, aber durch nen Mausfehler hat sich der Browser geschlossen. Hatte unmittelbar danach keine Lust mehr, alles nochma zu tippen.
                              Jo, DAS kenne ich! Ist mir auch schon gelegentlich passiert.

                              Ich muss unsere Diskussion sowieso etwas abkürzen, da ich momentan un in den nächsten Wochen etwas weniger bis keine Zeit für's Forum habe bzw. haben werde. Grundsätzlich drehen wir uns sowieso viel um unsere (unterschiedlichen) Erwartungen und die verschiedenen Sichtweisen der Entwicklung ... vor allem Datas.

                              Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                              Auf der Hochzeit von Riker und Troi in X singt Data "Blue Skies". Zunächst wirkt er wie sonst auch immer, aber an der Stelle, wo die Musik losgeht und er die Worte "Blue Skies" singt, sieht man deutliche Emotionen in der Mimik, was ohne Chip entweder zwanghaft (gewollt) oder nich so demonstrativ (ungewollt) dargestellt worden wäre.
                              Das wiederum müsste ich mir nochmal anschauen.

                              Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                              Ja, er hat danach gestrebt. Aber selbst ein langjähriges Ziel kann umdefiniert oder ganz aufgegeben werden, wenn das Ziel durch neue Erkenntnisse nich mehr als erstrebenswürdig erscheint. Und das is hier (möglicher-/plausiblerweise) der Fall: Data hat die Erkenntnis gewonnen, dass er mit seinen Emotionen Leben riskiert - seins und auch das anderer. Aus dieser neuen Erkenntnis hat er die Konsequenz gezogen, die Emotionen (vor allem im Dienst) nich zu benutzen und damit auf ein wichtiges Stück Menschlichkeit zu verzichten. Auch wenn er wieder überwiegend emotionslos wird, macht die begründete Entscheidung diesen Schritt zu einer Weiterentwicklung (statt zu einem Rückschritt) und Data damit um eine Facette reicher als am Ende der Serie.
                              Das sehen wir halt verschieden. Diesen wesentlichen "Charakterzug" der Figur nach dem Erlebnis einfach so mir-nichts-dir-nichts abzulegen, da Ziel erreicht und Emotionen erfahren, erscheint mir zu unpassend. Wenn das Ziel erreicht, wurde, dann ist (für mich) der Umgang damit interessant ... und damit meine ich nicht das Abtun. Aber das ist halt eine Frage der subjektiven Erwartungen.

                              Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                              Welchen nich emotionalen Grund könnte Data haben, auf "eine leere Stelle" zu schauen und sich leise von jemandem zu verabschieden, der ihn nich hören kann?
                              Hmmmm ... auch das müsste ich mir tatsächlich nochmal anschauen.

                              Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                              Erstens: Du hast selbst bereits eine Szene erwähnt, wo er den Chip wieder eingeschaltet hatte: "die Borg-Königin "bearbeitet" Data".
                              Soweit ich weiß, hat die Königin ihn wieder aktiviert?!? Bin mir aber nicht sicher.

                              Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                              Zweitens: Man brauch die Antwort auf das Warum nich, um durch Beobachtung festzustellen, dass es so is.
                              Wenn einem keine sinnvolle Antwort auf ein "Warum?" in den Kopf will, dann braucht man sie schon.

                              Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                              Wenn menschliches Verhalten die Arbeit behindert und eine gute Alternative ohne menschliches Verhalten zur Verfügung steht, wird der Mensch natürlich entlassen.
                              Bloß kein Kapitalismus ... den gibt's doch in mehreren Jahrhunderten auch gar nicht mehr.

                              Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                              1.) War die Änderung der Emotionen von permanent zu optional wünschenswert?
                              und:

                              Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                              Für 1.) hätten die permanenten Emotionen zwar Relevanz, aber wir haben einfach verschiedene geschmackliche Vorzüge: Du hättest gern Datas endgültiges Erreichen von (Beinahe-)Menschlichkeit gesehen, ich hingegen bin froh, dass ihm seine Eigenheit/Emotionslosigkeit erhalten bleibt. Ich denke, hier werden wir nich auf nen gemeinsamen Nenner kommen.
                              Nein, werden wir nicht. Wie gesagt: Verschiedene Erwartungen.

                              Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                              2.) Is Datas Umgang mit den optionalen Emotionen plausibel?
                              und:

                              Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                              Für 2.) aber spielen die permanenten Emotionen keine Rolle, weil die ja eben nich mehr gegeben sind.
                              Das nimmt der grundsätzlichen Kritik aber nichts, dass man sie nicht weiter verfolgt hat.

                              Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                              Wenn eine (vergleichbare) Situation nie dagewesen is, dann war natürlich auch das dazugehörige Verhalten nie dagewesen. Es is also überhaupt kein Referenzpunkt vorhanden, um von diesem ausgehend eine "Out-of-character"-Darstellung ausfindig machen zu können.
                              Hmmmm ... jein. Natürlich waren die Situationen so "neu". Aber auch bei dieser Bewertung geht's um subjektives Empfinden. Man lernt einen Charakter (Picard) ja über die Zeit kennen und erwartet daraus bestimmtes Verhalten auch in neuen Situationen. Und wenn's für jemanden nicht passt (wie für mich in den genannten Fällen), dann bewertet man das halt als "out-of-character". Objektiv ist auch das natürlich nicht. Ich stehe aber dazu, dass ich sein Verhalten als solches empfinde ... und dazu brauche ich entsprechende durchlebte Situationen nicht, sondern nur Verhaltensmuster, ausgebildeten Charakter.

                              Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                              Und ob Picard nu als Captain ohne Befugnis (vll sogar mit dem Befehl, vorläufig nix zu unternehmen) oder als Rebel agiert macht da keinen großen Unterschied.
                              Vielleicht keinen großen, aber ich finde bezüglich der Bewertung schon, dass es einen macht.

                              Zitat von Creator83 Beitrag anzeigen
                              Ja, das kann man sicher kritisieren. Ich hätte auch gern mehr und explizitere Szenen bzgl. des Umgangs mit der Option der Verwendung des Chips gesehen.
                              Zum Abschluss haben wir da doch einen gemeinsamen Nenner.

                              Wie gesagt. Ich muss mich aus der Diskussion leider etwas ausklinken.

                              Zitat von DrSheldonCooper Beitrag anzeigen
                              ... der Tod von Data trifft enen Fan doch hart.
                              Mich persönlich hat Datas Tod an sich nicht wirklich hart getroffen, da ich ihn für einen Abschlussfilm als konsequent erachtet habe. Der etwas emotionslose Umgang damit hat mich deutlich mehr gestört.
                              "So wie Du bist, so wie du bist, so und nicht anders sollst du sein. So wie du bist, so wie du bist, so bist du für mich der Sonnenschein." (Rolf Zuckowski) ... wenn Kinder an sich selbst zweifeln, kann dieser Songtext Eltern die richtige Anleitung bieten, damit umzugehen und Kindern in dieser Situation Selbstvertrauen und Liebe zu geben! "Was Du nicht willst, das man Dir tu', das füg' auch keinem andern zu." (Einfachste kindliche Weisheit, die ich stets zu beherzigen versuche ...)

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                                Ich denke mal ich favorisiere leicht die TNG-Filme. Bei den TOS-Filmen gefielen mir 3,4 und 6 gut. Der Rest ist mir zur sehr Durchschnitt un dmittlerweile etwas altbacken. Mit den TNG-Filmen kann ich mich mehr identifizieren, denn sie passen einfach besser in unsere Zeit. Von der wesentlich besseren Optik und den Effekten mal ganz zu schweigen.

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