[066/067]"Der geheimnisvolle Garak"/"Improbable Cause/The Die is Cast" - SciFi-Forum

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[066/067]"Der geheimnisvolle Garak"/"Improbable Cause/The Die is Cast"

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    #61
    Endlich wird es spannend und das Dominion kommt wieder ins Spiel! Sehr gut gefallen hat mir Garak, der Anschlag auf ihn und die erzwungene Zusammenarbeit von Odo mit Garak. Weiters fand ich den Schluß des ersten Teils, nämlich die Allianz des obsidianischen Ordens und des romulanischen Geheimdienstes, klasse! Ich vergebe sechs Sterne für den ersten Teil und bin schon mal gespannt wie es weitergehen wird!
    Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2021

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      #62
      Auch der zweite Teil war sehr spannend und interessant, jedoch habe ich mir wenigstens eine gute Raumschiffschlacht mit ein paar sehr guten Bildern gewünscht. Leider wurde dieser Wunsch nicht erfüllt, weil was man zu sehen bekam, war doch sehr dürftig, deswegen gibt es einen Stern abzug. Gut gefallen hat mir wieder das Zusammenwirken von Odo und Garak. Auch die Rettungsmission von Odo hat mir gut gefallen, somit vergebe ich fünf Sterne.
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        #63
        Eine Doppelfolge, die es in sich hat!

        Das Zusammenspiel Odo/Garak ist faszinierend und auf absolut hohem Niveau. Die ganze Handlung beider Episoden fand ich sehr kurzweilig und an Action hat es ja dann auch nicht gemangelt.

        Zwar kam das Ende der Offensive nicht so ganz überraschend, da das ja gefühlt doch ein wenig zu leicht vonstatten ging, wie die Flotte durchs Wurmloch gekommen ist, aber ok.

        5 Sterne von mir

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          #64
          Die Folge fand ich wirklich ausgezeichnet

          Es gab Überraschungen etwa der als Romulaner getarnte Wechselbalg oder die bombe es gab auch gute und schlagfertige Dialoge zwischen Garak und Bashir-
          Wie beispielsweise das gespraäch über den jungen der wolf schreit.
          "Garak: Die Wahrheit ist normalerweise nur eine Entschuldigung für einen Mangel an Phantasie."

          Ich finde, dieser Zweiteiler hat 6 Sterne verdient.

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            #65
            Endlich mal wieder eine überdurchschnittlich gute DS9-Folge und noch dazu ein Zweiteiler, was will man mehr .

            Wieder einmal beginnt auch diese Episode ruhig bei einem gemeinsamen Essen mit Bashir und Garak, mit einem interessanten Dialog, in dem Garak sich über darüber auslässt das Cesar nicht mitbekommen hat was direkt vor seiner Nase passierte, wärend sein Freund Brutus in erstochen hat, tja wenn man bedenkt das die Folge mit dem Verrat eines Feldherrn im ST-Universum endet, ziehe ich meinen Hut vor denn Autoren . Als es zur Explusion in Garaks Laden kommt, beginnt eine interessante Ermittlung und Odo wird in die Handlung intigiert, ab hier kommt es zu zahlreichen Dialogen zwischen Garak und Odo, die einen mehr als einmal schmunzeln lassen . Die beiden geben ein echt gutes Team ab und harmonieren gerade durch ihre Gemeinsamkeiten recht gut mit einander. Als Garak seinem alten Vorgesetzten gegenüber steht, vermutet man als Zuschauer noch das Garak ein doppeltes Spiel teibt, da man einfach nicht glauben kann das er Odo verrät um in der Gunst seines Vorgestzten zu stehen. Die Wendung am Ende, kam sehr überraschend, da dass Dominion Agenten im Cardassianischen und romulanischen Geheimdienst hat, was eine beachtliche Leistung ist, man erfährt hier auch das dass Dominion die Klingonen und die Föd nun als einzige Parteien noch zu fürchten hat, in der B-Handlung versucht Sisko mit allen Mitteln Odo zu retten, das wirkt zwar etwas konstruiert, erinnert aber an die Rettungsaktion von Picard als er von denn Borg assimiliert wurde.

            Ichv vergebe an diese Folge die volle Punktzahl, da sie absolut alles aufweißt wa sich an DS9 liebe und schätze

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              #66
              Diese Doppelfolge zeigt, welch Eskalationspotenzial in einer Geschichte stecken kann. Zuerst gibt es nur einen Bombenanschlag auf Garaks Geschäft. Man kommt auf die Spur eines kleinen Auftragskillers, der selbst in Gras beißt, stellt schließlich eine vage Verbindung zu den Romulanern her, ehe diese Nachforschungen in einer Sackgasse führen und man in Richtung Obsidianischer Orden ermittelt, der viele ehemalige Agenten an einem Tag "verloren" hat. Und dann enttarnt sich über Odos und Garaks Runabout doch plötzlich ein Warbird mit Enabran Tain an Bord, der offenbart, dass der Orden und der Tal'Shiar gemeinsam eine Invasion auf die Heimatwelt der Gründer planen. Wow!!

              Eine Folge, die sich allein durch ihre wendungsreiche Erzählweise die Höchstpunktezahl verdient. Aber zusätzlich bietet sie noch so viel mehr. Die Garak-Odo-Chemie hat z.B. schon eine ganz andere Qualität als jene zwischen Bashir und Garak, die sich auf einen Status Quo geeinigt zu haben scheinen, was den Informationsaustausch angeht, während Odo mit seiner akribischen Nachforschung tief in Garaks Vergangenheit wühlt.

              Mit der Niederlage der Romulaner und der Cardassianer stellt diese Folge auch wieder einen Wendepunkt im Dominion-Konflikt dar. Erstmals wird das Dominion aktiv tätigt, um zwei Alpha-Quadrant-Mächte zu schwächen. (Aus der Folge "Defiant", in der wir die Schiffe, die der Orden illegalerweise besitzt erstmals sahen, wissen wir, dass das schon einige Zeit lang läuft.) Und eine ziemlich direkte Drohung wird an das Föderation-Klingonen-Bündnis ausgesprochen, was vor allem im Staffel 4-Auftakt relevant wird. Und das Credo der Wechselbälger, sich niemals gegenseitig zu schaden, wird zum dritten Mal erwähnt. Wird im Finale der 3. und der 4. Staffel wieder relevant.

              Klarer Fall für die Höchstwertung: 6******

              Anmerkung:

              Garaks Geschäft und die Schule auf dem Promenadendeck sind ein und das selbe Set. Schon interessant, dass man jetzt den Schneiderladen im selben Zustand gesehen hat, wie die Schule im Staffel-1-Finale. Ein unglücksseliges Set, möchte man meinen.

              Die Romulaner tragen neue Uniformen, allerdings werden auch in späteren Folgen noch die alten Uniformen getragen, weshalb ich zuerst annahm, dies wären nur Tal'Shiar-Uniformen. Allgemein ist für mich der Uniformcode der Romulaner etwas undurchsichtigt.


              P.S.: Meine Reviews werden jetzt etwas weniger ausführlich ausfallen. Das Mitschreiben während der Folge wird mir bei DS9 doch etwas zu anstrengend. Bei TNG mit der weniger stark vernetzten Handlung funktionierte das noch gut, bei DS9 schränkt es die Aufmerksamkeit aber etwas zu stark ein.
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                #67
                Die Romulaner und Cardassianer werden schön reingelegt. Nun ist klar, warum die Gründer die Position ihrer Heimatwelt (?) bekannt gegeben haben. Sie wollten gefunden werden und bereiteten eine Falle vor. Ihr Ziel kann nur die Eroberung des Alpha-Quadranten sein. Sie sind schon lange aktiv und planen entsprechend.

                Die Zusammenarbeit von Romulanern und Cardassianern ist kein Problem, wenn genug Wechselbälger heimlich und unerkannt mitspielen und hohe Positionen einnehmen können. Wir sehen also: Das Dominion hat was drauf, es ist ein gefährlicher Gegner. Wenn ein Wechselbalg die romulanische Militärführung unterwandern kann, muss man auch anderenorts mit ihnen rechnen.
                Hallo Benjamin: Bist du echt?

                In dieser Doppelfolge wird hauptsächlich Garaks Charakter ausgebaut. Er bringt sämtliche Eigenschaften perfekt rüber, aber "geheimnisvoll" laut deutschem Titel ist er nicht mehr. Seine Vergangenheit ist im Wesentlichen bekannt. Garak ist ein verschlagener und glattzüngiger Opportunist. Er verrät Odo und quält ihn, um das Vertrauen Tains zurückzugewinnen. Zynisch ist sein Talk mit Tain über eine Liste mit Leuten, die umzubringen sind. Nach der verlorenen Schlacht geht er wieder auf Odo zu: Seine Rückkehr auf Cardassia muss warten. Der Station DS9 bleibt der "einfache Schneider" erhalten. Seine Zwielichtigkeit wird uns weiter beschäftigen (und erfreuen ?).
                Odo beweist im Gegensatz zu Garak Charakter und lehnt am Schluss das Angebot des Wechselbalgs ab.

                Eddington als Spion des Admirals versagt nicht nur, sondern spielt die Rolle des Saboteurs auch noch schlecht. Gradlinigkeit sieht anders aus. Er hätte auf DS9 zurückbleiben und Siskos befehlswidrigen Aufbruch melden sollen. Stattdessen erhält er unverdient Siskos Vertrauen.
                Siskos Verhalten hätte disziplinarische Konsequenzen haben müssen. Was hätte geschehen können, wenn während der Abwesenheit der Defiant einige Jem'Hadar-Schiffe vor DS9 aufgetaucht wären?

                Starke Dialoge, von denen viele schon zitiert wurden, runden die Doppelfolge ab, für die ich 5 Sterne vergebe.

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                  #68
                  Zitat von hismoom Beitrag anzeigen
                  In dieser Doppelfolge wird hauptsächlich Garaks Charakter ausgebaut. Er bringt sämtliche Eigenschaften perfekt rüber, aber "geheimnisvoll" laut deutschem Titel ist er nicht mehr. Seine Vergangenheit ist im Wesentlichen bekannt.
                  Au contraire, falls Du die Serie noch nicht gesehen hast erwartet dich noch einiges bei Garak.

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                    #69
                    Die beiden Folgen dieses Zweiteilers kamen ja die letzten Tage nochmal auf Tele5. Ohne Zweifel eine tolle Doppelfolge. Odo und Garak spielen gut zusammen und besonders die Charakterisierung Garaks fand ich gut gelungen: Wie er erst seinen eigenen Laden in die Luft sprengt, dann die Chance nutzt, wieder in den Obsidianischen Orden zurückzugehen, dann aber Skrupel hat, Odo zu foltern. Das hat mir sehr gut gefallen.

                    Einige zeitliche Abläufe passen m.E. allerdings überhaupt nicht zusammen:

                    - als Garak zum ersten Mal Odo in seiner Zelle auf dem Warbird besucht, heisst es, dass Odo sich bald in seine flüssige Form begeben muss. Warum? Hätte er das nicht schon vorher machen können? Er wusste doch, dass er sich auf eine längere Resie begeben würde.

                    - in der nächsten Szene in der Zelle, nachdem Garak das anti-Wechselbalg-Gerät aktiviert hat, sieht Odo bereits wie eine alte Vogelscheuche aus, obwohl es keinen Hinweis daruf gab, dass in der Zwischenzeit viel Zeit vergangen war.

                    - als Garak mit dem Verhör fertig ist, geht er auf die Brücke, und am Ende des Gesprächs mit Tain heisst es dann, dass in 15(!) Minuten bereits der Gründerplanet erreicht wird.

                    Odos Verhör hat also ziemlich genau bis zur Ankunft der Flotte am Ziel gedauert, was sehr unglaubwürdig ist. Apropos Flotte: Wird in der Folge nicht gesagt, dass die romulanische-cardassianische Flotte aus 20 Schiffen besteht? Diese Zahl erscheint mir als viel zu gering, zumal am Ende des Zweiteilers so getan wird, als ob die Bedrohung durch die Romulaner and Cardassianer komplett von dem Dominion eliminiert wurde. Auch das halte ich nicht für glaubwürdig.

                    4 **** Sterne.
                    Vella: "Tarnat said I'd find you here. I see why he mistook you for Sebacean. Same size, weight, coloring - though the brain cavity appears smaller."
                    Crichton: "Yeah, but my choppers are first class and I do an excellent turn my head and cough."

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                      #70
                      Weil es in einer Serie bzw. einem Film, es immer schwierig ist einen Zeitbablauf darzustellen. Weil man kann ja sowas schlecht in "Echtzeit" ablaufen lassen.

                      Und wie war das mit der Reparatur der Tarnvorrichtung, Sisko gibt O`Brien 2 Stunden für die Durchführung, beim nächsten Schnitt Sisko Kira untersagt den Chief (O´Brien) zu störn und Kira erwiedert daß er daran schon "11 Stunden" daran sitzt. Will damit auch nur aussagen, das die zweite Folge schon ordentliche Zeitsprünge aufwartet.

                      Und der Omarion-Nebel ist ja nun mal auch nicht gleich direkt hinter dem Wurmloch, und klein wird der Gamma-Quadrant auch nicht sein.

                      Eine sehr gute Folge, erstens weil ich in Sci-FI Serien Charakter-Folgen mag, wenn sie tatsächlich einen facettenreichen Charakter haben.
                      Und weil die Dominion-Storyline weiter vorrangetrieben wird. Im Grunde wird der Krieg ja angedeutet, von dem Wechselbalg; Die Föderation und die Klingonen noch als einizg wahre Bedrohung.

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                        #71
                        ***** - 5 Sterne von mir.

                        Sehr interessant, den Schleier über Garaks Vergangenheit ein klein wenig zu lüften. Obwohl er eigentlich auch in dieser Folge sehr sympathisch und nett wirkt, sieht man auch seine Schattenseiten deutlich hervorkommen.
                        Dass es Odos geheimer Wunsch ist, wieder zu seinen Volk zurück zu kehren, auch wenn er mit ihrer Politik nicht einverstanden ist, war auch rührend und hilft der Charakterisierung zugleich. In Vergleich zu rein "logischen" Charakteren wie Spock oder Data gewinnt Odo durch diese innere Zerrissenheit wirklich an "Charakter".
                        Auch schön, wie man seinen Gerechtigkeitssinn immer wieder hervortreten sieht, zum Beispiel wenn er Garak trotz allem doch noch rettet.

                        Was die "große Handlung" angeht, so sieht man nun erstmals das Ausmaß der strategischen Fähigkeiten der "Formwandler". Sie waren in der Lage, 2 der größten Bedrohungen für das Dominion, die Geheimdienste der Romulaner und der Carrdassianer, gleichzeitig zu schwächen. Und hätte Garak Odo nicht zufällig auf die richtige Spur gebracht, wären die Ereignisse den Alpha-Quadrant wohl gar nicht bekannt geworden. Andererseits scheint der Förderationsgeheimdienst gegen die Infiltration bisher ja immun gewesen zu sein. Mal sehen, ob sich das nicht ändert.
                        "Unterdrücke nie mit Gewalt Überzeugungen, die du für verderblich hälst, sonst unterdrücken diese Überzeugungen dich. " - B. Russell, 10 Gebote eines Liberalen.

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                          #72
                          Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                          Klarer Fall für die Höchstwertung: 6******
                          Zu diesem Schluss bin ich bei meinem Rerun auch gekommen, d.h. ich erhöhe meine Bewertung auf sechs Sterne * * * * * *. Zwar würde ich lieber beide Folgen getrennt bewerten, da sie sich doch unterscheiden. Den zweiten Teil finde ich beim Rerun etwas schwächer, da man schon weiß, worauf es hinausläuft und manche Gespräche etwas lang geraten.

                          Durch den Vergleich mit TCW, Star Wars, wird aber deutlich, wie gut DS9 als Serie ist. Man könnte sogar fragen, ob DS9 jemals übertroffen wird.
                          Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                          Eine Folge, die sich allein durch ihre wendungsreiche Erzählweise die Höchstpunktezahl verdient. Aber zusätzlich bietet sie noch so viel mehr. Die Garak-Odo-Chemie hat z.B. schon eine ganz andere Qualität als jene zwischen Bashir und Garak
                          Odo sollte sich vielleicht besser mit Garak beschäftigen als mit Quark, aber das würde nicht so charmant werden. Odo und Quark sind eigentlich Freunde, ein ungleiches Paar, aber jeder würde den anderen vermissen. Auf Garak kann Odo sicher verzichten.

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                            #73
                            Fange wir die Review mit dem Klassiker an "Die Föderation Schuld am Dominionkrieg".

                            In dem Fall trifft sie natürlich nicht direkt die Schuld aber man muss festhalten as eine Strike-Force des Alphaquandranten in den Dominionraum eindringt und dort versucht einen Anschlag auf die Regierung auszuführen und Teil dieser Strike Force ist auch ein Föderationsschiff. Klar als Zuschauer weiß man das Benjamin das eigentlich hätte verhindern wollen aber sehen wir es aus Sicht des Dominion. An Bord eines feindlichen Schfifes ist ein Föderationsshuttle dessen Flucht anschließend von einem Föderationskriegschiff verdeckt wird welches sich auch stark am Kampf beteiligt.

                            An Benjamins Stelle hätte ich die Waffen und Schild deaktiviert, mich dem Dominion ergeben und die Sache erklärt. Auh Breitbandsendungen direkt im Gammaquadranten das da eine getarnte Flotte unterwegs ist hätte den guten Willen der Föderation bewiesen. So stellen sie sich Seite an Seite mit den Romulanern und Cardassia. Meine Meinung ist bisher eindeutig Pro-Dominion. Bin gespannt wie sich die Serie noch entwickelt wenn am Ende das Dominion die Bösen sein sollen.

                            Aber zur Folge selbst.

                            Garaks Interpretation der Wolgeschichte war ein absolutes Highlight für mich und sehr passend. Auch die eigentlichen Hintergründe hinter dem Anschlag, dieser Lüge in einer Lüge hinter einer Lüge war typisch Garak und sehr schön umgesetzt.

                            Allerdings haben sich hier kleine Fehler eingeschlichen. O'brien findet Rückstände eines Zünders. Odo vermutet dies wäre das Vorgehen einer bestimmten Sorte von Attentätern und verhaftet sogleich den Nächstbesten. Wo doch immer das humane Rechtsystem der Föderation hervorgehoben wird ist das schon etwas stark. Und woher weiß Odo der ja keinen Geruchsinn besitzt in welchen Flaschen der Sprengstoff ist?

                            Aber ich mag drüber hinwegsehen den dise Plotholes sind eher auf die Geschwindigkeit geschuldet. Der Anschlag war nur ein Mittel zum Zweck um die eigentliche Folge in Gang zu bringen und bedarf daher keiner Folgenlangen Auswertung.

                            Was nun folgt ist ein sehr schönes Spionagestück mit Verrat und Gegenverrat wobei ich mir unschlüssig bin ob Garak sich am Ende wirklich auf die Seite seines alten Mentors gestellt hat oder ob er das getan hat um sein und Odos Lebe zu retten?

                            Man darf gespannt sein und es gibt 6 Sterne.

                            Zwei Anmerkungen noch:

                            Was wird hier eig aus den Romulanern gemacht? Inzwischen kann selbst ein simples Shuttle einen getarnten Warbird aufspüren. War das schon immer so? Finde ich ziemlich seltsam wie man mit solchen Schiffen deren Reaktor buchstäblich eine Leuchtfackel ist ungesehen herumkurven will.


                            Ansonsten mus ich sagen das ich bei der Folge zum ersten Mal verstehe was GarakvsNeelix immer meint. Am Anfang der Folge wird über Caesar und Brutus philosophiert. Und auch wenn diese Szene nur kurz ist und sonst niemals wieder erwähnt wird zieht sie sich doch wie ein roter Faden durch die Doppelfolge. Da ist Garaks Ex-Cheff der sichauf en Caesarentrohnc schwingen will und all jene vernichtet die ihn verraten könnten. Dabei ist er so auf seine langfristigen Pläne fixiert das er den Brutus direkt neben sich übersieht der ihm im Augenblick seines größten Triumphs im übertragenem Sinn den Dolch in den Rücken stößt. Das war in der Tat sehr erhellend.

                            ich werde von nun an dann doch mal genauer zuhören.
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                              #74
                              Zitat von Larkis Beitrag anzeigen
                              Ansonsten mus ich sagen das ich bei der Folge zum ersten Mal verstehe was GarakvsNeelix immer meint. Am Anfang der Folge wird über Caesar und Brutus philosophiert. Und auch wenn diese Szene nur kurz ist und sonst niemals wieder erwähnt wird zieht sie sich doch wie ein roter Faden durch die Doppelfolge. Da ist Garaks Ex-Cheff der sichauf en Caesarentrohnc schwingen will und all jene vernichtet die ihn verraten könnten. Dabei ist er so auf seine langfristigen Pläne fixiert das er den Brutus direkt neben sich übersieht der ihm im Augenblick seines größten Triumphs im übertragenem Sinn den Dolch in den Rücken stößt. Das war in der Tat sehr erhellend.

                              ich werde von nun an dann doch mal genauer zuhören.
                              Tja, siehst du mal. Ich mag es einfach, wenn es solche Verbindungen zwischen den einzelnen Szenen gibt, die über „Es ist jetzt halt chronologisch die nächste Szene“ hinweggeht. Von solchen Querverbindungen gibt es in diesem Zweiteiler sogar mehrere. Das funktioniert nicht nur über die Dialoge wie in diesem Falle, sondern beispielsweise auch über gewisse kameraperspektivische Entscheidungen. Mir gefällt es immer wieder, wie Odo in der letzten Szene ähnlich schattenhaft dargestellt wird wie sein Informant in der Höhle.

                              Das sind einfach solche Kleinigkeiten, die einem nicht immer alle sofort auffallen, sondern den Mehrsehenswert einer Serie ausmachen. Ich freue mich schon darauf, dass ich irgendwann einmal bei einem Rerun in nBSG auch ganz viele dieser Kleinigkeiten sehe. (Dieser Rerun wird aber noch auf sich warten lassen, denn bisher habe ich immer noch nicht die rechte Lust darauf – man muss doch sehr in der Stimmung sein für nBSG).

                              Was soll ich zu dieser Doppelfolge sagen? In meinem Nicknamen „garakvsneelix“ ist Garak bereits enthalten. Der Name erklärt sich ungefähr so: Ich habe einen meiner Lieblingscharaktere und einen der Charaktere, die ich eher für nutzlos halte, übernommen (auch wenn bei meinem letzten VOY-Run Neelix nicht mehr so genervt hat, wie ich es einst in Erinnerung hatte, als ich den Nicknamen kreierte). Da werde ich mich über eine Garakdoppelfolge wahrlich nicht beschweren.

                              Interessant ist, wie ein paar der wichtigsten Eigenschaften, wegen denen Garak für mich so spannend ist, auf andere Charaktere übertragen werden und so ein Motiv dieser Doppelfolge darstellen: Vor allem die Idee des Doppelspiels, des Verstellens, zieht sich wie ein roter Faden durch viele Szenen dieser Folge.

                              Da haben wir natürlich Garak selbst, der sich mehrmals verstellt (er ist ja der Meister in dieser ganz speziellen Disziplin). Dass sich Odo eigentlich immer verstellt, wenn er verneint, dass er zu den Gründern zurück möchte, konnte man vielleicht erahnen, dennoch ist die Folter durch Garak, an deren Ende eben diese Erkenntnis steht, eine sehr intensive Szene, die weniger durch die für andere Folterszenen übliche Brutalität als schlichtweg durch die Intimität des Geschehens überzeugt. Der Wechselbalg ist auch nicht, der er zu sein vorgibt. Und Eddingtons Aktion, Siskos Missachtung der Befehle zu sabotieren, wirkt zunächst etwas wie reingeschrieben, um die Folge auf 90 Minuten zu bringen, passt aber in diese Kette an Doppelloyalitäten gut hinein. Wie Garak hat er einmal seinen Vorgesetzten und dann die Personen auf DS9, zwischen denen er sich entscheiden muss.

                              SPOILER Ich glaube nicht, dass die Autoren hier schon mehr über Eddington wussten als der Zuschauer, aber hier ist es mal so, dass die Szene dadurch, was man später so über Eddington erfährt, sogar noch besser funktioniert.

                              Zu der Folterszene von Odo und Garak lässt sich noch sagen: Schön, dass man diese beiden Charaktere, die ansonsten noch nicht so viel miteinander zu tun hatten, hier zusammenkamen. Klar hätte man hier jetzt auch eine Julian-Garak-Folge daraus machen können, aber ich finde, dass dann die Folge nicht so funktioniert hätte. Dieses Einvernehmen am Ende, dieses Verständnis für Garaks Taten, hätte Bashir nicht aufbringen können.

                              Ansonsten haben wir noch eine Raumschlacht. Nicht, dass ich unbedingt Äktschn brauche, aber eine Raumschlacht ist natürlich immer etwas Feines, um einer Doppelfolge noch einmal etwas mehr „Event-Feeling“ zu verpassen. Neben Garak gefiel mir auch der andere Cardassianer der Folge, Enabran Tain, gerade in seiner letzten Szene, in der alles verloren ist… Immerhin konnte so Mila überleben, die in Staffel 7 nochmal einen coolen Auftritt hat und der ich auch gerne mehr Auftritte gegönnt hätte.

                              SPOILER Bedenkt man die Konsequenzen, die Tains Vorgehen an diesem Punkt der Serie für Cardassia hat, ist diese Folge auch wichtig genug, um einen solchen Event-Charakter zu verdienen. Natürlich hat aber „Der Weg des Kriegers“ noch etwas mehr Eventcharakter. Schön ist, wie hier, ohne dass die Autoren es zu dem Zeitpunkt wussten, auch bereits durch den Romulaner-Wechselbalg auf „Der Weg des Kriegers“ angespielt wird.

                              Dennoch würde ich dieser Doppelfolge „nur“ 5,5 Sterne geben wollen und ungern absolut komplett volles Haus. Der Grund ist folgender: Ich finde, dass die zwei Folgen stilistisch nicht so ganz zusammenpassen. Klar ist es ein Zweiteiler, und ich habe auch ein paar Querverbindungen, die über das rein oberflächlich-inhaltliche hinausgehen, herausgefiltert, aber irgendwie… ich weiß nicht. Der erste Teil ist halt so ziemlich gradlinig auf ein einzelnes Ziel führend, während im zweiten Teil einfach viel mehr Fronten auszumachen sind. Klar ist das inhaltlich bedingt, aber mir wirkt das nicht immer wie genau aus einem Guss. Welche Folge mir da etwas besser gefällt, hängt etwas von der Stimmung ab. Dieses Mal war es eher der zweite Teil, auch wenn der mir auch schon mal etwas leicht vollgestopft vorkam.

                              5 und 6 Sterne

                              Nicht erwähnt, da sie ja eigentlich für die Handlung dann doch unerheblich, aber immerhin mit dem Anfang des zweiten Teils einigermaßen gut platziert war, wurde bisher die lustige Szene, in der O’Brien Garak bei Bashirs Frühstück „ersetzt“. Bedenkt man, dass Bashir ja auch zur Zeit ein wenig Keiko „ersetzt“…

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                                #75
                                Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
                                Tja, siehst du mal. Ich mag es einfach, wenn es solche Verbindungen zwischen den einzelnen Szenen gibt, die über „Es ist jetzt halt chronologisch die nächste Szene“ hinweggeht. Von solchen Querverbindungen gibt es in diesem Zweiteiler sogar mehrere. Das funktioniert nicht nur über die Dialoge wie in diesem Falle, sondern beispielsweise auch über gewisse kameraperspektivische Entscheidungen. Mir gefällt es immer wieder, wie Odo in der letzten Szene ähnlich schattenhaft dargestellt wird wie sein Informant in der Höhle.
                                Auch recht ähnlich diese beiden Sätze:
                                "The fault, dear Brutus, is not in our stars,
                                But in ourselves,
                                "the fault, dear Tain, is not in our stars but in ourselves"
                                Garak ist sich der Analogie dieser Situationen vollends bewusst. Noch bevor Tain vom Verrat weiß.

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