Star Trek 11 - J.J. Abrams übernimmt Regie!?! -
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Ich gebe dir recht, mit Prognosen sollte man vorsichtig sein. Aber wenn man auf den ausgebliebenen Erfolg von Voyager und den letzten TNG-Kinofilmen zurückblickt, lässt sich erahnen, dass das 24. Jahrhundert nicht mehr viel Interesse beim Publikum weckt...
Zumindest deutet auch das TOS-Remastering und die damit verbundene Ausstrahlung auf einen Film hin, der in der TOS-Ära spielen wird.
Ich denke, der Erfolg von ENT war noch kleiner als der von VOY. Und in ENt hatte man ja versucht, sich vom 24. jahrhundert zu lösen. Von daher passt das auch nicht.
Die TNG-Filme waren doch so alle erfolgreich, oder?
Die TNG-Filme waren doch so alle erfolgreich, oder?
Nicht wirklich. "Treffen der Generationen" war ganz passabel. "Der erste Kontakt" wurde sogar zum Blockbuster. "Der Aufstand" schwächelte beim Einspieleregebnis allerdings schon. Und "Nemesis" musste sowieso auf die DVD-Erlöse warten um endlich die Produktionskosten einzuspielen.
Ich denke, der Erfolg von ENT war noch kleiner als der von VOY. Und in ENt hatte man ja versucht, sich vom 24. jahrhundert zu lösen. Von daher passt das auch nicht.
Vielleicht will das Kino- und Fernsehpublikum Star Trek einfach nicht mehr sehen. Bei zehn Kinofilmen und sechs Serien kann man das aber auch keinem mehr verübeln...
Die TNG-Filme waren doch so alle erfolgreich, oder?
Das hier habe ich zu den weltweiten Einspielergebnissen gefunden:
ST - Generations: 120 Mio. $ (geschätztes Budget 38 Mio. $)
ST - First Contact: 150 Mio. $ (geschätztes Budget 46 Mio. $)
ST - Insurrection: 117 Mio. $ (geschätztes Budget 70 Mio. $)
ST - Nemesis: 67 Mio. $ (geschätztes Budget 60 Mio. $)
Zumindest ihre Kosten haben scheinbar alle TNG-Kinofilme gedeckt, aber nach ST VIII ist ein deutlicher Abwärtstrend erkennbar. Vor allem der starke Abfall von ST IX zu ST X lässt darauf schließen, dass viele Zuschauer von ST - Insurrection alles andere als begeistert waren (mich eingeschlossen).
"Mailand oder Madrid - Hauptsache Italien!" (Andi Möller) - "Und jetzt skandieren die Fans wieder: Türkiye, Türkiye. Was so viel heißt wie Türkei, Türkei." (Heribert Faßbender) - "Das war ein wunderschöner Augenblick als der Bundestrainer sagte: Komm Steffen, zieh deine Sachen aus, jetzt geht´s los!" (S. Freund) - "Ein Lothar Matthäus lässt sich nicht von seinem Körper besiegen, ein Lothar Matthäus entscheidet selbst über sein Schicksal." (L. Matthäus)
Alle 10 Kinofilme zusammen gerechnet:
Über eine Milliarde Dollar Einspielergebnis.
Verkauf von 6 Millionen DVDs und 20 Millionen VHS (4 Milliarden Dollar Umsatz)
Star Trek 1966-1991
Wiedergeburt von Star Trek 2009
Resistance is futile - STXI is fantastic
IMO sollte man sich vom 24. Jahrhundert lösen, es ist völlig ausgelutscht und würde beim Kinopublikum auf kein großes Interesse stoßen.
Die Frage ist aber, ob es für den Kinobesucher wirklich von Interesse ist, in welcher Zeit ein Film spielt. Ob ein Science-Fiction-Film in 20 oder 2000 Jahren spielt oder nicht ist doch eigentlich genauso Pups wie wie die Frage, ob ein Abenteuerfilm im 18. oder im 19. Jahrhundert spielen sollte.
Die Frage ist aber, ob es für den Kinobesucher wirklich von Interesse ist, in welcher Zeit ein Film spielt. Ob ein Science-Fiction-Film in 20 oder 2000 Jahren spielt oder nicht ist doch eigentlich genauso Pups wie wie die Frage, ob ein Abenteuerfilm im 18. oder im 19. Jahrhundert spielen sollte.
Ich glaube, dass das natürlich nicht pauschal für alle Kinobesucher gesagt werden kann, aber generell finde ich schon, dass das eine wichtige Rolle spielt!
Würde Dich ein Film im 19. Jahrhundert interessieren? Ja? Das findest Du cool? Oder zu langweilig? Oder lieber zu Zeiten der Kreuzzüge? Cool oder nicht cool?
Also ich persönlich bin ja eh ein reiner SF-Fan, mich interessieren Filme in der Vergangenheit (ohne SF-Anteil) eigentlich sowieso nicht so. Aber es gibt Perioden, die sind interessant, andere gar nicht. Ein SF-Film der in 30 Jahren spielt oder einer, der in 300 Jahren spielt, das so finde ich, ist schon ein ziemlicher Unterschied! Hängt natürlich davon ab, wie es dargestellt wird. Wenn sich äußerlich und technologisch innerhalb dieser Zeitebenen nichts sonderlich ändert, dann stimme ich zu, wäre es egal.
Und was einen Star Trek Film angeht, so ist es einfach eine Tatsache, dass die Fans der gewichtigste Anteil der potenziellen Kinobesucher sind! Das ist einfach so! Sicherlich sollen möglichst viele "Normalos" mit reingehen. Aber ich behaupte: Mit den Fans steht und fällt ein ST-Film! Man kann zwar auch ein von den Fans nicht gewolltes Thema zum Erfolg führen (was hoffentlich gerade passiert), einfach weil der Film gut ist (hoffen wir's), aber es wäre sicherlich vorteilhafter, wenn alle schon total fiebrig auf den Film wären, weil's um was geht, worauf alle heiß sind.
Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche. (Franz von Assisi; 1181 od. 82 - 1226)
Alle 10 Kinofilme zusammen gerechnet:
Über eine Milliarde Dollar Einspielergebnis.
Verkauf von 6 Millionen DVDs und 20 Millionen VHS (4 Milliarden Dollar Umsatz)
Hier mal die Zahlen:
Star Trek 1 Domestic Total Gross: $82,258,456 Production Budget: $35 million
Star Trek 2 Domestic Total Gross: $78,912,963 Production Budget: N/A
Star Trek 3 Domestic Total Gross: $76,471,046 Production Budget: N/A
Star Trek 4 Domestic Total Gross: $109,713,132 Production Budget: N/A
Star Trek 5 Domestic Total Gross: $52,210,049 Production Budget: N/A
Star Trek 6 Worldwide: $96,888,996 Production Budget: N/A
Star Trek 7 Worldwide: $118,071,125 Production Budget: $35 million
Star Trek 8 Worldwide: $146,027,888 Production Budget: N/A
Star Trek 9 Worldwide: $112,587,658 Production Budget: $58 million
Star Trek 10 Worldwide: $67,312,826 Production Budget: $60 million
Die Daten stammen von "Box Office Mojo"
Für Star Trek 1-6 gabs keine Angaben zu den weltweiten Einspielergebnissen!
Das Schicksal beschütz Kinder, Narren und Schiffe namens Enterprise
Würde Dich ein Film im 19. Jahrhundert interessieren? Ja? Das findest Du cool? Oder zu langweilig? Oder lieber zu Zeiten der Kreuzzüge? Cool oder nicht cool?
Ich glaube, wenn ein Film gut gemacht ist, dann interessiert es niemanden, wann er spielt. Ich kann deshalb nicht von vornherein sagen, ob mir ein Film über den Krimkrieg besser gefallen würde als einer über den Siebenjährigen Krieg. Mir kommt es in der Hauptsache darauf an, dass das Gesamtsetting stimmig ist, das heißt z.B., dass sich die Leute im 24. Jahrhundert anders verhalten und andere Frisuren haben als die Leute im 20. Jahrhundert.
Ein SF-Film der in 30 Jahren spielt oder einer, der in 300 Jahren spielt, das so finde ich, ist schon ein ziemlicher Unterschied! Hängt natürlich davon ab, wie es dargestellt wird. Wenn sich äußerlich und technologisch innerhalb dieser Zeitebenen nichts sonderlich ändert, dann stimme ich zu, wäre es egal.
Du hast bestimmt nicht ganz unrecht. Es gibt technische Besonderheiten, die einen maßgeblichen Einfluss auf den Gang der Geschichte haben z.B. ob sich zwei Gegner mit Schwertern oder Laserpistolen bekämpfen. Aber speziell bei Star Trek frage ich mich, was man sich von einem Sprung ins 26. Jahrhundert erhofft bzw. was der Zuschauer davon hat. Wahrscheinlich gäbe es dann schnellere Raumschiffe und bessere Waffen. Aber sind denn nicht schon bereits jetzt die Antriebs- und Waffensysteme des 24. Jahrhunderts für uns (die Menschen des 20./21.Jahrhunderts) unvorstellbar "gut"? Klar, könnte man einen Neustart im 26. Jahrhundert machen, aber wenn man dort sowieso nur die altbekannten Geschichten erzählt, dann kann man es auch gleich lassen und im 24. Jahrhundert bleiben.
Die Frage ist aber, ob es für den Kinobesucher wirklich von Interesse ist, in welcher Zeit ein Film spielt. Ob ein Science-Fiction-Film in 20 oder 2000 Jahren spielt oder nicht ist doch eigentlich genauso Pups wie wie die Frage, ob ein Abenteuerfilm im 18. oder im 19. Jahrhundert spielen sollte.
Ich denke sehr wohl, dass es von Relevanz ist, ob der Film im 24. Jahrhundert spielen wird oder nicht.
Viele Fersehzuschauer blicken IMO nicht mehr richtig durch, was bei ST geschieht. Immerhin gibt es gleich drei Serien die in einem relativ kurzen Zeitfenster angesiedelt sind (TNG, DS9 und VOY), dies trägt nicht unbedingt dazu bei, den Überblick zu bewahren.
IMO sind viele überfordert und haben einfach keine Lust mehr sich mit einem derart verworrenen und umfangreichen Thema zu beschäftigen. Man darf nicht vergessen, dass der Großteil der Kinogänger ST nicht regelmäßig verfolgt, d. h. nicht alle Serien in- und auswändig kennt...
In der TOS-Ära war vieles noch verständlicher und leichter nachvollziehbarer, ich denke auch insbesondere deshalb wird ST XI in dieser Zeit stattfinden.
Zitat von Valen
Und was einen Star Trek Film angeht, so ist es einfach eine Tatsache, dass die Fans der gewichtigste Anteil der potenziellen Kinobesucher sind!
Das wage ich sehr stark zu bezweifeln. An den Einspielergebnissen von ST VIII und ST X kann man doch recht gut erkennen, welchen Unterschied der Durchschnittskinogänger ausmachen kann.
Zitat von Largo
Ich glaube, wenn ein Film gut gemacht ist, dann interessiert es niemanden, wann er spielt.
Wie schon erwähnt, bietet das 24. Jahrhundert meiner Meinung nach nicht genug Potential, deshalb glaube ich, dass ein ST-Film in eben jener Zeit nicht mehr wirklich erfolgreich sein kann.
Die Storys der TNG-Filme waren IMO nicht besonders originell. ST VIII wurde bestimmt auch nur sehr erfolgreich, weil die Borg zu der Zeit einfach noch sehr beliebt waren. Im Grunde wurde ja nur "Best of Both Worlds" in (beinahe) perfekter Form auf die Leinwand umgesetzt...
Dass ST IX und (insbesondere) ST X nicht besonders interessant für ein breites Publikum waren, beweisen eindeutig die stark zurückgefallenen Einspielergebnisse.
Warum sollte es also bei einem neuen Abenteuer in dieser bereits ausgiebig bekannte Zeitspanne anders sein
IMO kann man ST auch nicht mit Film X oder Y vergleichen, das funktioniert einfach nicht...
Persönlich bin ich ja immer noch der Meinung das Thema für eine längere Zeit ruhen zu lassen, wenn ST XI floppt, wirds für das Franchise sehr eng werden...
"Mailand oder Madrid - Hauptsache Italien!" (Andi Möller) - "Und jetzt skandieren die Fans wieder: Türkiye, Türkiye. Was so viel heißt wie Türkei, Türkei." (Heribert Faßbender) - "Das war ein wunderschöner Augenblick als der Bundestrainer sagte: Komm Steffen, zieh deine Sachen aus, jetzt geht´s los!" (S. Freund) - "Ein Lothar Matthäus lässt sich nicht von seinem Körper besiegen, ein Lothar Matthäus entscheidet selbst über sein Schicksal." (L. Matthäus)
... aber es wäre sicherlich vorteilhafter, wenn alle schon total fiebrig auf den Film wären, weil's um was geht, worauf alle heiß sind.
Waren wir ja auch. Matt Damon als Kirk... ich wurde heiß vor Wut! Zum Glück haben sie das jetzt wieder zurückgenommen, es soll noch nicht mal mehr um Kirk gehen... trotzdem wäre mir ein Film über die Titan lieber gewesen.
... trotzdem wäre mir ein Film über die Titan lieber gewesen.
Na davon würde ich mal vermuten kannst du dich gleich wieder verabschieden!
Denn Auch wenn bisher nichts sicher ist, aber ich kann mir kaum vorstellen dass sie es so billig machen und einfach mit Riker auf sein Schiff springen und darüber einen Film machen! Das wäre zu einfallslos! DAs wäre einfach nur eine art Spinoff und das passt nicht zu dem was die Herren JJ Abrams & co von sich geben von wegen neuaufleben lassen und zurück zum RUhm, wir machen jetzt mal was revolutionäres .....
Das Schicksal beschütz Kinder, Narren und Schiffe namens Enterprise
Wie schon erwähnt, bietet das 24. Jahrhundert meiner Meinung nach nicht genug Potential, deshalb glaube ich, dass ein ST-Film in eben jener Zeit nicht mehr wirklich erfolgreich sein kann.
Die Storys der TNG-Filme waren IMO nicht besonders originell.
Ich denke, dass die TNG-Filme nicht daran gescheitert sind, dass sie im 24. Jahrhundert gespielt haben, sondern eher an den ziemlich durchwachsenen Geschichten, zu vielen Charakteren und solchen Dingen. Ein weiteres Problem von Star Trek ist, dass es den wirklichen Science-Fiction-Fans zu mager, dem intellektuellen Publikum zu kleinkariert und dem Massenpublikum zu unspektakulär / zu unauffällig ist. Die Star-Trek-Filme stellen deshalb keine der Zuschauergruppen 100%ig zufrieden (auch und vor allem nicht die alteingessenen Fans) – ein Star-Trek-Film ist halt immer nur ein Kompromiss. Deshalb sieht Star-Trek im Vergleich zu anderen Blockbustern á la „Der Herr der Ringe“ oder „Star Wars“ so alt aus.
Der Punkt auf den ich hinaus will ist schließlich der, dass die Frage des Zeitraums, in dem ein Film spielen soll, völlig unwesentlich ist, solange man das eigentliche Grundübel nicht anpackt. Klar könnte man ins 26. Jahrhundert gehen – da gäbe es dann Zeitreiseschiffe mit Slipstreamantrieb. Oder man geht ins 23. Jahrhundert – da sehen die Raumschiffe nicht ganz so schick aus (aber ansonsten entspricht der technische Stand dem des 24.Jahrhunderts). Die Frage ist nur: Was hat der Zuschauer davon? (abgesehen von Veränderungen kosmetischer Art)
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