Predestination - Entführung in die Zukunft (Australien 2014)
Regie: Michael Spierig, Peter Spierig
Cast: Ethan Hawke, Noah Taylor, Sarah Snook, Christopher Kirby, Madeleine West, Jim Knobeloch u.a.
Nach der Kurzgeschichte "All You Zombies" von Robert A. Heinlein
Predestination in der Ofdb
Ethan Hawke ist ein Zeitreise-Agent, der Verbrechen verhindern soll, bevor sie geschehen. Sein neuer Auftrag lässt ihn zurück in das New York der 1970er Jahre reisen, um die tödlichen Anschläge eines berüchtigten Terroristen zu stoppen.
Der konnte ihm bereits mehrfach entkommen. In New York angekommen, trifft er auf einen mysteriösen jungen Mann, der ihn auf seiner nächsten Zeitreise begleiten will, um dort eine alte Rechnung zu begleichen...(DVD-Klappentext)
Das Zeitreise-Genre ist ja so ein Ding. Wissenschaftlich fundiert kann eine solche Story nicht wirklich sein, denn es gibt kaum Erkenntnisse über das Phänomen. Echte Logik würde ich diesem Genre nicht abverlangen. Es ist quasi prädestiniert (wie der Filmtitel) um sich spekulativ und psychologisch in allerlei Phantastereien auszutoben. Trotzdem ist es sehr beliebt, was die zahlreichen Fans der "Zurück in die Zukunft" Trilogie belegen. Zeitreise-Thriller sind noch ein anderes Kaliber. "12 Monkeys" oder "Looper" sind da nur einige herausragende Beispiele, die mehr oder weniger plausibel die verschiedenen Paradoxien beleuchten. Nicht viel anderes darf man auch von "Predestination" erwarten. Der Film erzählt im Grunde nichts neues, funktioniert aber prächtig in seiner verworrenen Handlung, seiner Spannung und dem recht guten Schauspiel. Das schafft er auch ohne spektakuläre Effekte.
Er fügt dem Genre allerdings auch (zumindest in filmischer Hinsicht) eine neue Facette hinzu. Zeitreisen verursachen hier bei den Reisenden auf Dauer starke Hirnschäden, die schlimmstenfalls Demenz und/oder Wahnsinn verursachen. SPOILER
Besonders herausragend fand ich die Leistung von Sarah Snook, die SPOILER Hawke (trotz Hauptrolle) locker an die Wand spielt. Und selbstverständlich muß man "Predestination" 2mal, besser 3mal sehen um die komplexe Handlung - ganz wie es sich für einen ordentlichen Zeitreise-Thriller gehört - zu verstehen.
Regie: Michael Spierig, Peter Spierig
Cast: Ethan Hawke, Noah Taylor, Sarah Snook, Christopher Kirby, Madeleine West, Jim Knobeloch u.a.
Nach der Kurzgeschichte "All You Zombies" von Robert A. Heinlein
Predestination in der Ofdb
Ethan Hawke ist ein Zeitreise-Agent, der Verbrechen verhindern soll, bevor sie geschehen. Sein neuer Auftrag lässt ihn zurück in das New York der 1970er Jahre reisen, um die tödlichen Anschläge eines berüchtigten Terroristen zu stoppen.
Der konnte ihm bereits mehrfach entkommen. In New York angekommen, trifft er auf einen mysteriösen jungen Mann, der ihn auf seiner nächsten Zeitreise begleiten will, um dort eine alte Rechnung zu begleichen...(DVD-Klappentext)
Das Zeitreise-Genre ist ja so ein Ding. Wissenschaftlich fundiert kann eine solche Story nicht wirklich sein, denn es gibt kaum Erkenntnisse über das Phänomen. Echte Logik würde ich diesem Genre nicht abverlangen. Es ist quasi prädestiniert (wie der Filmtitel) um sich spekulativ und psychologisch in allerlei Phantastereien auszutoben. Trotzdem ist es sehr beliebt, was die zahlreichen Fans der "Zurück in die Zukunft" Trilogie belegen. Zeitreise-Thriller sind noch ein anderes Kaliber. "12 Monkeys" oder "Looper" sind da nur einige herausragende Beispiele, die mehr oder weniger plausibel die verschiedenen Paradoxien beleuchten. Nicht viel anderes darf man auch von "Predestination" erwarten. Der Film erzählt im Grunde nichts neues, funktioniert aber prächtig in seiner verworrenen Handlung, seiner Spannung und dem recht guten Schauspiel. Das schafft er auch ohne spektakuläre Effekte.
Er fügt dem Genre allerdings auch (zumindest in filmischer Hinsicht) eine neue Facette hinzu. Zeitreisen verursachen hier bei den Reisenden auf Dauer starke Hirnschäden, die schlimmstenfalls Demenz und/oder Wahnsinn verursachen. SPOILER
Besonders herausragend fand ich die Leistung von Sarah Snook, die SPOILER Hawke (trotz Hauptrolle) locker an die Wand spielt. Und selbstverständlich muß man "Predestination" 2mal, besser 3mal sehen um die komplexe Handlung - ganz wie es sich für einen ordentlichen Zeitreise-Thriller gehört - zu verstehen.
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