Nein ich bin nicht dafür. Der Zug ist abgefahren. Jetzt können wir uns mal was neues ausdenken. Wie wäre es mit z.B. anderen Energiequellen.
Ankündigung
Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
Atomkraft - Seid ihr dafür ?
Einklappen
X
-
Das ist wirklich mal ein sehr schöner Artikel. So dolle schaut es also mit der Umweltbilanz der AKWs nicht aus und auch die von mir angesprochene Importunabhängigkeit ist dahin, wenn man die vorhandenen Kohlekraftwerke durch Atomkraftwerke ersetzen will.
Dann lieber gleich in erneuerbare Energien investieren und nicht nur kurzfristig denken.Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
Klickt für Bananen!
Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch
Kommentar
-
Zitat von Spocky Beitrag anzeigenDas ist wirklich mal ein sehr schöner Artikel. So dolle schaut es also mit der Umweltbilanz der AKWs nicht aus und auch die von mir angesprochene Importunabhängigkeit ist dahin, wenn man die vorhandenen Kohlekraftwerke durch Atomkraftwerke ersetzen will.
Dann lieber gleich in erneuerbare Energien investieren und nicht nur kurzfristig denken.
Kommentar
-
Lustig ist ja, dass das Land, welche die sichersten A-Kraftwerke hat, diese abschaffen will.
Da versorgen wir uns mit eben dieser Energie aus dem Ausland, obwohl es da weitaus unsicherere Kraftwerke gibt, als unsere. Mir ist es lieber, ich hab ein deutsches A-Kraftwerk direkt vor meiner Nase, als ein tschechisches 50 km entfernt.
Kommentar
-
@ MRM: Die AKWs, die stehen reichen aber eben bei weitem nicht aus. Und was an Energie verbraten wird, um das Uran erstmal aufzubereiten, das vergisst man auch zu schnell.Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
Klickt für Bananen!
Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch
Kommentar
-
Trotzdem sind z.B. Kugelhaufenreaktoren oder ITER interessante Zukunftstechnologien, die man nicht einfach aus ideologischen Gründen verdammen darf, wie es z.B. die Grünen getan haben.
Gerade eine High-Tech Nation wie die unsere hat hier die Möglichkeit sichere und effizientere Technik zu netwickeln und auch zu verkaufen.können wir nicht?
macht nix! wir tun einfach so als ob!
Kommentar
-
Hallo,
Zitat von blueflash Beitrag anzeigenTrotzdem sind z.B. Kugelhaufenreaktoren oder ITER interessante Zukunftstechnologien, die man nicht einfach aus ideologischen Gründen verdammen darf, wie es z.B. die Grünen getan haben.
Gerade eine High-Tech Nation wie die unsere hat hier die Möglichkeit sichere und effizientere Technik zu netwickeln und auch zu verkaufen.
Es geht doch primär um die Sicherung der Grundlast, die derzeit zu über 50% durch AKWs gedeckt wird.
Wir brauchen nicht nur Alternativen zur Kernenergie, sondern müssen auch an energiesparenden Geräten arbeiten.
Was nutzt alles sparen, wenn trotzdem immer mehr benötigt und verbraten wird.
Ich verdamme die Kernkraft nicht per se, und schon gar nicht aus "ideologischen Gründen", aber die Millionen sollten wir lieber in nachhaltige High-Tech stecken, anstatt sie für Kernkraft zu verpulvern.
Die High-Tech Nation Deutschland hätte schon vor 20 Jahren stärker in erneuerbare Energien investieren sollen. Doch da war es die Atomlobby, die lautstark opponiert hat.
Jetzt schreien Merkel und Co. nach Lösungen und werden von den AKW Betreibern bzw. Befürwortern tatkräftig hofiert.
Jahrzehntelang haben Atomlobbys und Ölmultis gezielt gegen alles geschossen, was nur ansatzweise nach erneuerbarer Energie aussah und heute wollen sie wieder die alten Monopolstellungen erlangen, die ihnen langsam dahinschwinden.
Gruß Night..."Unzählige Menschen haben Völker und Städte beherrscht, ganz wenige nur, sich selbst."(Lucius Annaeus Seneca)"Ich bin mit meinem bisschen Mensch sein derartig ausgelastet - zum Deutsch sein komm' ich ganz selten." (V. Pispers)
Kommentar
-
Ich bin prinzipiell auch dafür, gefährliche Energiequellen abzuschaffen, und da gehören Atomkraftwerke dazu. Aber der welt- oder europaweite Ausstieg aus der Atomenergie ist momentan unmöglich, weil das die Wirtschaft nicht vertragen würde.
Wir Österreicher machen es uns da ja ganz leicht. Wir decken 70% mit erneuerbaren Energiequellen, das funktioniert aber nur, weil wir das "Land der Berge, Land der Ströme" sind. Bei Norwegen sind es, glaube ich, fast 100%.
Langfristig wird die einzige Möglichkeit im Sparen und in der Forschung in alternative Energiequellen liegen, beides sind Projekte, für die der Kapitalismus EINDEUTIG zu kurzsichtig ist!"This country, with its institutions, belongs to the people who inhabit it. Whenever they shall grow weary of the existing government, they can exercise their constitutional right of amending it, or exercise their revolutionary right to overthrow it." - Abraham Lincoln
Kommentar
-
Ich finde diese Seite hier ganz interessant:
Wobei man sagen muss, dass viele der Vorwürfe, auch auf viele andere Bereiche, als nur den Umgang mit der Kernkraft anzuwenden sind."Imagine there's no heaven - It's easy if you try
No hell below us - Above us only sky
Imagine all the people Living for today..."
Kommentar
-
Wenn man jetzt aus der Kernkraft aussteigen würde, wäre sie die teuerste Energiequelle der Geschichte (ausser jemand hat in der Not mal einen Rembrandt im Kamin verfeuert, das ist mir aber nicht bekannt ). Wenn man die Investitionen in diese Art der Energiegewinnung in den vergangenen 50 Jahren sieht, versteht man denke ich, dass die wenigsten Staaten bereit sind, in absehbarer Zeit darauf zu verzichten.
Ich stehe den Thema eher abwägend gegenüber, ich halte eine langfristige Nutzung mittlerweile auch für fragwürdig, einen übereilten Ausstieg aber ebenfalls. Tatsache ist, dass Atomstrom heute die billigste Art ist, Strom zu produzieren (rechnet man die gelaufenen Investitionen nicht mit ein), daran ändern auch Kastortransporte und die hohen Sicherheitsbestimmungen wenig. Tatsache ist aber auch, dass von einem Atomkraftwerk eine ungeheure Gefährdung ausgeht, und dass es eine Technologie ist, die zu Lasten späterer Generationen geht, zumal meiner Meinung nach immer noch keine vernünftige Lösung für das Atommüll-Problem gefunden wurde.
Ich würde daher für eine abwägende Atompolitik plädieren, Atomstrom ja, aber nur um die billige Energie dazu zu nutzen, Alternativen zu entwickeln. Wenn jetzt Atomkraftwerke abgeschaltet werden, kostet das Geld. Geld das fehlt, um in neue Energieformen zu investieren. Wenn dann in 30-50 Jahren alternative Energiegewinnungsformen entwickelt sind, ist die Atomkraft automatisch überflüssig.
Voraussetzung dafür ist natürlich eine verantwortungsvolle Politik, die die aus der Atomkraft stammenden Gewinne auch tatsächlich in die nicht-atomare Energieforschung investiert. Und nichts davon für Straßen, Renten- oder Sozialsysteme abzweigt. Leider sehe ich eine solche Politik unter heutigen Voraussetzungen als utopisch an, da sie langfristige Planung erfordern würde, was nicht eben die Stärke der Politik ist. Daher würde ich im Zweifelsfall eher für eine Abschaffung der Kernkraft plädieren, da ich die Gefahr sehe, dass zwar für eine Fortführung vielleicht ähnlich argumentiert würde, wie von mir vorgeschlagen, aber die Realität anders aussähe und die Kernkraft auch langfristig ein Begleiter unserer Gesellschaft wäre, da sie Bemühungen in alternative Energieformen noch auf Jahrhunderte überflüssig macht."Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrößert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden." - Ludwig Feuerbach
Kommentar
-
Es kommt aber auch darauf an, inwiefern man Kernkraft zur "Energiegewinnung" nutzt.
Beispielsweise Kernkraftwerke, welche die Spaltung radioaktiven Materials dafür einsetzen, um daraus Energie nutzbar zu machen, haben nicht nur immense Kosten in der Entwicklung, Bau und Nutzung, sondern auch was Beschaffung und Entsorgung von Brennelementen betrifft, mal abgesehen von der Gefahr eines Störfalls, so unwahrscheinlich ein solcher auch sein mag.
Kernfusion wird wohl kaum umsetzbar sein, da eine "kalte" Kernfusion zwar technisch möglich, aber zu unwirtschaftlich wäre, um wirklich als Kraftwerkstechnologie Einsatz zu finden.
Bei entsprechender, technischer Entwicklung wären aber, wie ich schon früher schrieb, Kraftwerke durchaus denkbar, welche aus der direkten Verwendung von Materie und Antimaterie Energie beziehen.
Solche Kraftwerke würden aber zum einen unterirdisch errichtet werden und zum anderen eher zentral als lateral verteilt werden, da sie sehr groß sein dürften (ähnlich dem CERN, welches aber den Zweck eines wissenschaftlichen Labors hat, soweit ich mich recht erinnere), wobei auch die Sicherheit vor Anschlägen bei unterirdischer Verwendung geringer wäre.
Ansonsten würde ich Cor in seinen Ansichten in der Tat zustimmen.Die Wahrheit entgeht dem, der nicht mit beiden Augen sieht. Wähle den Weg, der recht und wahr ist.
Wenn Du erkennst, dass das Kerzenlicht Feuer ist, dann wurde das Mahl vor langer Zeit bereitet.
Skylaterne vor der Haustür (Youtube Video) - ich bin ein Mitglied der Kirche Jesu Christi. Die USS Vergissmeinnicht nimmt wieder ihren Dienst auf und heißt alle interessierten Crewmitglieder willkommen.
Kommentar
-
Zitat von J_T_Kirk2000 Beitrag anzeigenBei entsprechender, technischer Entwicklung wären aber, wie ich schon früher schrieb, Kraftwerke durchaus denkbar, welche aus der direkten Verwendung von Materie und Antimaterie Energie beziehen.Es hat schon immer Science-fiction gegeben - die Wettervorhersage im Fernsehen.
-Peter Ustinov
Kommentar
-
Zitat von Sandswind Beitrag anzeigenWenn man mal unterstellt, man könne Antimaterie lagern (was gegenwärtige nicht möglich ist), stellt sich immer noch das Problem, die Antimaterie überhaupt zu gewinnen. Das ist nur unter extremem Energieaufwand möglich, sodass das zumindest mit nach heutigem Kenntnisstand keine auch nur ansatzweise denkbare, bzw. lohnende Alternative zu den bisher erforschten Energieträgern wäre.
Ich denke, dass dem nicht so war.
Die Größe eines Teilchenbeschleunigers, wie beim CERN, macht den größten Teil eines solchen Materie-Antimateriekraftwerks aus.
Der Reaktorkern, in welchem dann die kontrollierte Reaktion zwischen eingeleiteter Materi und Antimaterie stattfinden soll, stellt dabei wohl den kleinsten Teil des Kraftwerkes dar.
Im Übrigen sollte die Antimaterie direkt nach ihrer Umwandlng aus der Materie heraus in den Reaktorkern zur kontrollierten Reaktion mit eingeführter Materie eingeleitet werden ohne irgendwelche Zwischenlagerung.
Auch benötigt das Kraftwerk von der ersten Reaktion an eine gewisse Zeit zum Hochfahren, in welcher es noch keinen Energieüberschuss oder zumindest kein volles Potential des Energieüberschusses liefern kann, aber es kann bestenfalls den Energieverbrauch eines ganzen Kontinents decken, sofern es sein volles Reaktionspotential erreicht hat.
Im Übrigen beschrieb ich wohl schon, dass ein solches Kraftwerk zwar enorme Mengen an Energie liefern kann, aber auch nach heutigen, technischen Möglichkeiten riesig wäre, aber auch der benötigte Energieaufwand ist, wie Du richtig bemerkt hast, enorm, um die notwendige Menge an Antimaterie zu erzeugen.
Wenn das Kraftwerk erst in seiner "Warmlaufphase" ist, wo es noch die Reaktionsintensität erhöht, kann es maximal die Zeit zwischen den einzelnen Reaktionen jeweils halbieren, wenn es all seine "erzeugte" Energie zum Erhöhen der Reaktionsrate einsetzt.
Danach, also bei Erreichen des vollen Energiepotentials, könnte es einen theoretischen Wirkungsgrad von bis zu 50% erreichen, abzüglich diverser Nebenverbraucher des Kraftwerkes, was aber immernoch einen Energieüberschuss von weit über 40% übrig lassen dürfte, bei vollem Energieumwandlungspotential.
Es gibt aber auch weitere Vorteile bei dieser Art von Kraftwerk.
Bei jeder Art von Problemen (einschließlich einem Anschlag trotz unterirdischer Bauweise) kann dieses Kraftwerk, gerade weil es keine Antimaterie lagert, sondern direkt erst für die Reaktion erzeugt, automatisch deaktiviert werden, was einen GAU praktisch ausschließt und ein solches Kraftwerk produziert keinerlei Restmüll, von radioaktivem dieser Art ganz zu schweigen.
All diese Anführungen setzen aber eines voraus: die Technologie muss ein Mindestmaß an ausreichender Entwicklung hierfür erreicht haben und eben da ist noch der Haken an der Sache, obwohl zu Laborzwecken schon die Erzeugung von Antimaterie angeblich durchaus durchgeführt wurde und wenn e=mc^2 ist, dann kann in der Tat ein Wirkungsgrad von bis zu 50% erreicht werden.Die Wahrheit entgeht dem, der nicht mit beiden Augen sieht. Wähle den Weg, der recht und wahr ist.
Wenn Du erkennst, dass das Kerzenlicht Feuer ist, dann wurde das Mahl vor langer Zeit bereitet.
Skylaterne vor der Haustür (Youtube Video) - ich bin ein Mitglied der Kirche Jesu Christi. Die USS Vergissmeinnicht nimmt wieder ihren Dienst auf und heißt alle interessierten Crewmitglieder willkommen.
Kommentar
-
Zitat von J_T_Kirk2000 Beitrag anzeigenHatte ich irgendwie behauptet, dass die Antimaterie gelagert wird?
Zitat von J_T_Kirk2000 Beitrag anzeigenAll diese Anführungen setzen aber eines voraus: die Technologie muss ein Mindestmaß an ausreichender Entwicklung hierfür erreicht haben und eben da ist noch der Haken an der Sache, obwohl zu Laborzwecken schon die Erzeugung von Antimaterie angeblich durchaus durchgeführt wurde
Scherz beiseite: Solange diese technischen Hürden nicht überwunden sind, ist es mehr als müssig, über Materia-Antimaterieenrgiegewinnung zu spekulieren. Es gibt andere Energieträger, die in absehbarer Zukunft realisierbar wären.Es hat schon immer Science-fiction gegeben - die Wettervorhersage im Fernsehen.
-Peter Ustinov
Kommentar
Kommentar