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Man stelle sich vor Naturkonstanten verändern sich.
Es gibt aktuell zwei Beobachtungen - soweit ich weiß - die auf eine mögliche Variablität von Naturkonstanten hinweisen. Für eine Beobachtung muß ich etwas ausholen. Es geht dabei um die Feinstrukturkonstante, eine Konstante, die sich aus drei anderen Konstaten, eine davon ist die Lichtgeschwindigkeit (die anderen kennt bestimmt Bynaus), errechnet. Diese Konstante sollte eigentlich unverändlich sein (kloar, iss ja och 'ne Konstante).
Australische Wissenschaftler haben wir einigen Jahren Veränderungen der Feinstrukturkonstante beobachtet, unabhängig von der aufkommenden Idee eines variablen c's. Eine der erwähnten Konstanten, also u.U. das jute alte c, müssten demnach variabel sein. Beobachtunge, vor allem aus Deutschland, haben diese Ergebnisse mittlerweile widerlegt, aber die Diskussion läuft noch. Für die letzten 7 Milliarden scheint jedenfalls festzustehen, das sich die Feinstrukturkonstante nicht geändert hat.
Japanische Forscher haben zudem beobachtet, das eine hochenergetische Strahlung - fragt mich jetzt nicht welche - die eigentlich durch die kosmische Hintergrundstrahlung eliminiert werden müsste, eben doch vorhanden ist. Eine Erklärung dafür könnte ein variables c sein (in die näheren Hintergründe lese ich mich noch ein).
P.S.: Natürlich macht es sich irgendwo auch ein wenig einfach, wenn man c variabel macht. Entstanden ist du Idee u.a. beim Versuch, das Horizontproblem zu lösen: Wie kann es sein, dass das Universum homogen ist, wenn c nicht schnell genug ist, um im schnell expandierenden Universum einen Kontakt zwischen allen Teilen des Universum zu ermöglichen? Antwort: Machen wir c doch einfach schneller. Na ja, so könnte man es sehen. Dennoch ist mir diese Idee immernoch lieber als das Patchwork Infaltion oder die nicht belegbare "Theorie von irgendwas" - Stringtheorie eben.
c bliebe die Geschwindigkeitsbegrenzung des Universums, ganz egal, ob c nun 300.000 km/s oder 5 km/h betragen würde. Der Schlüssel zur Überlichtgeschwindigkeit wäre es nicht.
Nur weil c früher (vielleicht!!!) einen anderen Wert hatte, heisst das noch lange nicht, dass man irgendwie an dieser Naturkonstante "herumschrauben" könnte...
Aber wenn hätte C doch früher langsamer gewesen sein müssen oder?
Wegen der Raumdichte....
wenn ich das richtig verstanden habe(Raumdichte= Partikelmenge in raum?):
jain!
hier muss man unterscheiden zwischen den C als Naturkonstante.
Und den c als die geschwindigkeit des Lichts.
Meines wissens hat sich das Licht Am anfang langsamer bewegt, weil die Ersten Partikel in so eine art nebelwand da standen und so die Photonen mehr "Hindernisse" hatten.
Aber die Naturkonstante hätte größer sein können.
Zitat von Spocky
Das ist richtig. Man könnte dann auch c = 10^999 km/s setzen und könnte blubbdiwubb in andere Galaxien reisen
Interessanter gedanke den hatte ich auch schon ist natürlich eher "Träumerei" aber wir sind ja in Sci-fi-forum! Oder?
"Unterdrücke nie mit Gewalt Überzeugungen, die du für verderblich hälst, sonst unterdrücken diese Überzeugungen dich. " - B. Russell, 10 Gebote eines Liberalen.
Ich glaube Bynaus hat gerade einen lauten Schrei fahren lassen...bei mir haben die Wände gewackelt...
*röchel*
@Sky: c kann für zwei Dinge stehen: Erstens etwas sauber-mathematisch-physikalisches, zweitens etwas alltäglich-do-it-yourself-technisch-empirisches.
Ersteres ist eine Naturkonstante: Diese Grösse kommt in verschiedenen Gleichungen vor und entspricht mehr oder weniger "zufällig" auch gleich der Ausbreitungsgeschwindigkeit von Licht im Vakuum. Diese Grösse (eine Naturkonstante) kommt z.B. in der Gleichung E = mc^2 vor. Um das deutlicher von der anderen Sache abzugrenzen, kann man auch eine andere Abkürzung dafür einführen: "MSR" = Maximale Signalausbreitungsgeschwindigkeit im Raum.
Letzteres ist eine Annäherung: Um abzuschätzen, wie stark z.B. Licht, das ein Medium durchquert, gebrochen wird, definiert man eine empirische (materialabhängige) Grösse, die der Geschwindigkeit entspricht, mit der sich das Licht im Material auszubreiten scheint. Wie schon erwähnt wurde, ist das nicht ganz korrekt, denn Licht breitet sich theoretisch immer gleich schnell aus, "von aussen" gesehen kann diese Geschwindigkeit aber abnehmen, wenn das Licht dichtes Material durchqueren muss.
SOrry ich weiß nicht ganz wovon ihr redet.
Was ist das mit der DIchte des Universums?
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