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Ein Leben nach dem Tod?

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    Ich glaube, dass die Seele in dem Moment Einzug im Glauben der Menschen erhielt, als die Wahrnehmung des eigenen Ichs mit Fragen konfrontiert wurde, die mit der herkömmlichen Ich-Wahrnehmung nicht mehr zu beantworten waren.

    Meiner Meinung nach ist die Seele nichts anderes, als eine Form des Hyper-Ich (klingt blöd, ich weiß) und der ewige Versuch, sein eigenes Ego in ein System zu integrieren, welches immer größer wird, je mehr wir entdecken.
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      Zitat von Spocky
      @ Skymarshall: Laut meiner Theorie ist die Seele in der Menschheit tiefer verwurzelt, als die Religion, will sagen, sie war zuerst da und die Religion ging aus dem Seelenglauben hervor. Natürlich ist auch das umgekehrte möglich, aber wer kann schon beweisen, dass er Recht hat? Ich wäre in jedem Falle interessiert, deine Begründungen zu hören.
      Ja, ich denke der Seelenbegriff hat seinen Ursprung in der Erkennung des Ichs. Kannibalismus ist eigentlich etwas spirituelles - zumindest bei einigen Naturvölkern. Wie weit dieses zurückreicht weiß ich nicht. Deswegen will ich meine Aussage nochmal zurücknehmen. Ich habe auf einer Seite zum Ursprung des Seelenbegriffs folgendes gefunden:

      "Weniger als der Philosophie scheint die „Seele“ ein Ausdruck des spirituellen, religiösen Denkens, eine Sache der Theologie also. Die Seele als
      Begriff, als Bild gehört auch dem Bereich der Literatur, insbesondere der Lyrik an: weniger der modernen als der Klassik und Romantik. In der Philosophie hatte der Begriff der Seele eine lange Tradition, schon bei den Anfänger der
      klassischen Philosophie, bei Sokrates und Platon, spielte er eine Schlüsselrolle. Insbesondere in der Theorie menschlichen Bewußtseins einerseits, als ethisch-existenzieller Begriff andererseits, prägte er die philosophischen Debatten.
      " Quelle - Grundbegriffe der Philosophie

      Auf jeden Fall habe sich die griechischen Philosophen erst intensiv mit den Definitionen beschäftigt. Kann auch seinen das die Asiaten dies noch eher taten. Man denke nur an den Buddhismus. Aber es sieht mir fast zeitgleich aus......

      Die Kannibalen der frühen Naturvölker beschäftigten sich damit eher rituell als wissentschaftlich.

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        irgendwie verwirrt mich das alles gerade ein bisschen

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          @ Skymarshall: Sicher, dass die Griechen die ersten waren? Die Ägypter hatten doch auch schon einen starken Seelenglauben und auch sie dachten, das Herz sei der Sitz der Seele. Das ist ein Gedanke, den die Griechen erst von ihnen übernommen haben.
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            Zitat von Spocky
            @ Skymarshall: Sicher, dass die Griechen die ersten waren? Die Ägypter hatten doch auch schon einen starken Seelenglauben und auch sie dachten, das Herz sei der Sitz der Seele. Das ist ein Gedanke, den die Griechen erst von ihnen übernommen haben.

            Das war aber eher spirituell und rituell. Ich will nicht sagen das Wissentschaftler der Ägypter dazu nicht in der Lage gewesen wären, man siehe nur die Architektur, aber richtig ernsthaft haben sie sich damit nicht beschäftigt. Es gibt auch keine Hinweise in Hieroglyphen, die belegen könnten, dass sie konkrete Forschungen damit betrieben haben.

            Es geht mir nicht um den Glauben alleine, sondern um eine bewußte und analytische Auseinandersetzung. Und da, das belegen viele Quellen, sind die Griechen die ersten gewesen.

            Der Begriff "Seele" stammt von der ersten Philosophen.

            PS: Die Griechen haben den Sitz der Seele im Bewußtsein also Kopf gesehen!

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              @Skymarshall: Bist du sicher? Ich erinnere mich dunkel, dass die Griechen das Gehirn für einen "Blutkühler" gehalten haben, weiss aber nicht mehr, woher ich diese Aussage habe.
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                Zitat von Bynaus
                @Skymarshall: Bist du sicher? Ich erinnere mich dunkel, dass die Griechen das Gehirn für einen "Blutkühler" gehalten haben, weiss aber nicht mehr, woher ich diese Aussage habe.
                Japp, da erinnerst du richtig. Nachzulesen ist das ganze bei Aristoteles in den Parva Naturalia, den kleinen naturwissenschaftlichen Schriften des Philosophen. (gibts auch ne Reclam-Ausgabe von). Darin gibts ein extra Kapitel über die Seele und die sieht er im Herzen, das für ihn auch Sitz des Bewusstseins ist.

                Hitze steigt ja noch oben und weil dem so ist, glaubten die Griechen (zumindest Aristoteles) auch, dass die Hitze vom Essen nach oben steigt und wir uns deshalb gerne nach dem Essen ausruhen würden.

                Aristoteles glaubte auch, dass Sperma die veredelte Form von Blut sei, quasi das, was nach dem Aufkochen davon übrig bliebe, wahrscheinlich in Anlehnung an die Monatsblutung bei der Frau.
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                  Naja, kann sein das sie anatomisch dann doch nicht so bewandert waren. Auf jeden Fall haben die Griechen die Seele mit Verstand, Selbsterkennung und Bewußtsein in Verbindung gebracht. Das steht auch in den Links weiter oben.

                  Vielleicht habe sie ja gedacht, dass Verstand zwischen den Beinen sitzt oder so.....

                  Auf jeden Fall haben sie sich als erste, wissentschaftlich, mit dem Begriff "Seele" auseinandergesetzt.

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                    Ich gehe mal davon aus, dass sie erkannt haben, dass man am ehesten am Herzen spürt, wenn sich ein Gemütszustand einstellt. Es reagiert ja bei Freude anders, als bei Trauer und ein schlagendes Harz konnte man ja damals schon als aktiv erkennen. Bei den Ionenströmen im Gehirn wirds da schon schwieriger

                    Wenn das Herz aufhört zu schlagen und man stirbt, war das leicht nachzuweisen, aber Hirntod...
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                      Zitat von Spocky
                      Ich gehe mal davon aus, dass sie erkannt haben, dass man am ehesten am Herzen spürt, wenn sich ein Gemütszustand einstellt. Es reagiert ja bei Freude anders, als bei Trauer und ein schlagendes Harz konnte man ja damals schon als aktiv erkennen. Bei den Ionenströmen im Gehirn wirds da schon schwieriger

                      Wenn das Herz aufhört zu schlagen und man stirbt, war das leicht nachzuweisen, aber Hirntod...
                      Also ich möchte auch in heutigen Zeiten nicht der Arzt sein, welcher den Hirntod feststellt! So ganz 100%ig ist das auch heute noch nicht. Ich erinnere da an Faktoren wie Temperatur, Diabetes , usw...
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                        Der "Hirntod" ist sowieso nur feststellbar, weil wir Maschinen haben, die den restlichen Körper am Leben halten - ohne das Gehirn stoppt das Herz sofort. Als es noch keine "Herz/Lungenmaschinen" gab, war der Hirntod einfach der Tod - es konnte gar keine Unterscheidung gemacht werden. Und wenn das Gehirn anfängt zu zerfallen, dann ist dieser Mensch tatsächlich tot, denn er kann nie mehr aufwachen: er ist dann bloss noch eine Art Organlager, das man künstlich am "Leben" erhält, bzw. künstlich mit Sauerstoff und Nahrung versorgt.
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                          @ Bynaus: Da irrst du dich aber. Das Herz wird ja nicht direkt vom Hirn gesteuert, zumindest dann nicht, wenn sich die Frequenz nicht ändern soll. Dann wird es ausschließlich von körpereigenen Herzschrittmacher gesteuert, der autonom vom Gehirn agiert.

                          In der Praxis bedeutet das, dass das Herz bei einem gesunden Menschen locker noch eine halbe Stunde weiterschlagen kann, wenn der Gehirntod bereits eingetreten ist. Die Flatline, wie sie in Filmen immer wieder gezeigt wird, ist absolut unrealistisch, zumindest wurde uns das so während der Sani-Ausbildung beigebracht.
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                            Ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tot, da der Tot eine entgültige sache ist. Es wurde zwar in viele alten Kulturen daran geglaubt, bin aber der Festen überzeugung das es nach dem Tot kein Leben gibt. Darauf begrüdet sich auch mein Glaube das es weder Himel noch Hölle gibt. Wenn die Zeit vorbei ist, gibt es keine wiederkehr. Der Tot ist in meinen Augen eine "Einbahn-Autobahn". Wer andere meinung ist darf es ruhig glauben, da ich keine meine überzeugung aufdrücken will.

                            Der einzige der darüber doch wirklich was sagen kann ist Mr.Spook.
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                            Chefingienur der U.S.S. Explorer (TOS-RPG)Kömmt ihn die Welt von Kirk & Co.
                            Star Trek TNG RPG - Die nächste Generation 2351

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                              In der Praxis bedeutet das, dass das Herz bei einem gesunden Menschen locker noch eine halbe Stunde weiterschlagen kann, wenn der Gehirntod bereits eingetreten ist. Die Flatline, wie sie in Filmen immer wieder gezeigt wird, ist absolut unrealistisch, zumindest wurde uns das so während der Sani-Ausbildung beigebracht.
                              Das hatte ich ganz vergessen: ich habe meine Freundin (die Medizin studiert) gefragt, und sie meinte, dass ohne das Gehirn auch sofort das Herz stillsteht, wenn man es nicht künstlich in Gang hält. Das heisst, ohne Herz-Lungenmaschine stellt das Herz eines Gehirntoten sofort ab...
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                                Zero, der Tod schreibt sich mit D am ende und nicht mit T !

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