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Quo Vadis, CDU?

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    Offenbar hat die CDU zur Abwechslung mal die Realität erkannt und will sich vom dreigliedrigen Bildungsystem verabschieden: Sinkende Schlerzahlen - CDU will Haupt- und Realschulen zusammenlegen - Job & Karriere - sueddeutsche.de

    Damit dürften die Ideologen von der CSU nun ziemlich die letzten sein, die noch an diesem Anachronismus festhalten.

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      Achso, interessant, vor allem da Frau Schavan langjährige Kultusministerin von Baden-Württemberg war. Vor drei Monaten hat noch die baden-württembergische Obergurke Hauk für diesen Fall den Untergang des Landes erklärt.

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        Das ist ja ein sehr bemerkenswerter Artikel, den der Schirrmacher heute in der FAZ veröffentlicht hat:

        Bürgerliche Werte „Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat“ | FAZ.net

        Im bürgerlichen Lager werden die Zweifel immer größer, ob man richtig gelegen hat, ein ganzes Leben lang. Gerade zeigt sich in Echtzeit, dass die Annahmen der größten Gegner zuzutreffen scheinen.
        Mit "die Linke" ist hier natürlich nicht die dt. Partei gemeint.

        Das scheint langsam um sich zu greifen. So etwas ähnliches erschien vor ein paar Tagen im Tagesanzeiger (siehe Thread "Untergang der USA").

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          Jetzt geht's aber los: Zeitung: Kanzlerin Merkel bereitet Mindestlohn vor | tagesschau.de

          Abschied vom dreigliedrigen Schulsystem, Atomausstieg, Abschaffung der Wehrpflicht, Mindestlöhne... was kommt als nächstes? Eintreten für Bürgerrechte?

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            Ah, nach der Xten Ankündigung von Steuergeschenken im Jahr 2013 (oder auch nicht? Wer blickt da noch durch bei dieser Chaostruppe?) nun der Operation Machterhalt zweiter Teil: Mindestlohn, um sich die Unterstützung von SPD-geneigten Wählern zu sichern.

            Aber warten wir mal ab. Ich traue denen auch zu, auf diese Weise einfach nur den Hartz IV-Regelsatz populistisch wirksam schön unten halten zu können.

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              Ich finds geil.

              Den klassischen CDU-Wählern wird spätestens 2013 der Kopf platzen.
              When I feed the poor, they call me a saint.
              When I ask why the poor are hungry, they call me a communist.


              ~ Hélder Câmara

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                Nicht Mindestlohn, sondern Lohnuntergrenze für Bereiche, wo es keinen Tarifvertrag gibt. Wenn es z.b. im Friseurbereich einen Tarifvertrag gibt, der sagt, dass die Mädels nur 4 Euro die Stunde verdienen, dann bleibt das so.

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                  Zitat von Bethany Rhade Beitrag anzeigen
                  Nicht Mindestlohn, sondern Lohnuntergrenze für Bereiche, wo es keinen Tarifvertrag gibt. Wenn es z.b. im Friseurbereich einen Tarifvertrag gibt, der sagt, dass die Mädels nur 4 Euro die Stunde verdienen, dann bleibt das so.
                  Das ist ja Quatsch.

                  Eine Gewerkschaft hat in dieser Branche doch gar keine adäquate Machtposition. Es gibt kaum Friseur-Gewerkschaftler weil die Arbeitgeber perfide Methoden entwickelt haben um einen Gewerkschaftsbeitritt zu verhindern.

                  Z.B. gab es mal die Praxis dass Friseurinnen einen Stuhl in einem Salon mieten müssen und als Selbständige geführt werden. Ich weiß nicht ob das noch erlaubt ist, aber die Richtung ist ja klar...
                  When I feed the poor, they call me a saint.
                  When I ask why the poor are hungry, they call me a communist.


                  ~ Hélder Câmara

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                    Nach allem, was man momentan lesen kann, scheinen die derzeitig kursierenden Gerüchte über die inhaltliche Ausgestaltung des CDU-Mindestlohnvorschlags meine Befürchtungen zu bestätigen: Es ist nicht nur das SPD-Wähler-Sicherungsmanöver, sondern auch der Versuch, gleichzeitig eine inakzeptabel niedrige Lohnuntergrenze in Deutschland durchzusetzen.
                    Warten wir mal ab, was am Ende dabei raus kommt; ich hoffe jedoch, dass sich eine breite Front gegen den Mindestlohn bildet, wenn er i. W. eine Zementierung der Niedrigentlohnung darstellen soll.

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                      Irgendwie ist ganz untergegangen, dass die Union am Wochenende schon wieder eine heilige Kuh geschlachtet hat.

                      Nichts mehr mit "Gorleben ist alternativlos". Es wird ergebnisoffen nach einem Endlager-Standort gesucht.

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                        Und das ist schlecht?
                        Ach du findest bestimmt noch andere Gründe, dein Feindbild zu pflegen.

                        Die Journalisten sind natürlich tottraurig, das es bei dem Parteitag nicht so richtig rumst und kracht.
                        Irgendwie lustig. Entweder man kritisiert die schwache Parteiführung, die die Debatten nicht im Griff hat (siehe Berichte über die Linkspartei) oder man beschwert sich über die starke Führung, die Debatten unterdrückt.

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                          Zitat von Dannyboy Beitrag anzeigen
                          Und das ist schlecht?
                          Ach du findest bestimmt noch andere Gründe, dein Feindbild zu pflegen.
                          Wo habe ich geschrieben, dass ich das schlecht finde?

                          Ach so, du möchtest nur mal wieder ein bisschen mobben.

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                            Nachfolgend ein deftiger Kommentar über Peter Müllers Wechsel nach Karlsruhe:

                            Alles Müller, oder was? | Citizen Times

                            Spätestens beim Bundesverfassungsgericht zeigt sich, wie es um die Gewaltenteilung in Deutschland bestellt ist. Müller ist nicht der erste Politiker, den es nach Karlsruhe zieht. Sein Fall ist aber ein besonders deutlicher Versuch des Parteienblocks, wichtige Posten im Verfassungsgericht mit willfährigen Dienern zu besetzen. Zwar ist Müller studierter Jurist (wäre ja noch schöner, wenn nicht!), doch hat er weder promoviert, noch all zu viel praktische Berufserfahrung gesammelt. Nach vier Jahren in der Bedeutungslosigkeit irgendeines Amtsgerichts zog es ihn schnurstraks in die heimeligen Gefilde einer CDU-Politkarriere. Was bitte schön spricht für einen solchen Verfassungsrichter, außer der Gewissheit, dass Deutschlands Mutti sich seiner Stimme bei brenzligen Entscheidungen sicher sein kann?
                            Wer von uns fragt sich eigentlich noch alles, was aus den Klagen gegen den wahnsinnigen EURO-Rettungsschirm geworden ist?

                            Wohin das führt, zeigte erst jüngst das skandalöse Urteil der Verfassungshüter zur Klage gegen den Euro-Rettungsschirm. Einer der Mitkläger, Karl-Albrecht Schachtschneider, wartet bis heute vergeblich auf eine schriftliche Antwort des Gerichts, warum eigentlich wesentliche Punkte in der Klage nicht einmal entschieden, geschweige denn beantwortet wurden.

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                              Ich glaube das ist eine gute Gelegenheit, diesen Thread mal wieder auszugraben. Die Fliehkräfte am rechten Rand der CDU werden langsam stärker: Frust ber Parteifhrung - CDU-Mitglieder grnden "Wahlalternative 2013" - Politik - sueddeutsche.de

                              Ob die bei den FW allerdings am besten aufgehoben sind, wage ich trotzdem zu bezeifeln. Irgendwie taugen die einfach nicht recht als rechtsaußen-anti-Euro-anti-EU-anti-links-Protestpartei. Da müssten schon ziemlich viele alt-CDUler überlaufen, vor allem auch mal bekanntere Gesichter. Bin gespannt, ob das noch größere Wellen schlägt. Die Taktik der Parteiführung wird natürlich sein, das einfach totzuschweigen.

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                                Selbst wenn diese „Wahlalternative 2013“ (als eigenständige Partei?) einen guten Start hinbekommen sollte (was ich mir schon kaum vorstellen kann), dann dürfte sie bei Wahlen nicht über das Prädikat „Sonstige“ hinauskommen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich sooo viele (enttäuschte?) CDU-Mitglieder/Wähler mobilisieren lassen, die Mutti den Rücken kehren wollen. Wenn dann auch noch bekannte Namen als Zugpferde fehlen, dürfte es düster aussehen. Von den Inhalten mal ganz zu schweigen: Mit platter Anti-Europa- und Anti-was-weiß-ich-Politik lässt sich doch heute kein Blumentopf mehr gewinnen; die CSU hat es ja jüngst erlebt (Dobrindt).
                                „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“
                                (Albert Einstein)

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