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China: Geschichte und Politik

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    China hat schon wesentlich schlimmeres überstanden. Beim großen Sprung nach vorne sind schätzungsweise 50-60 Millionen Menschen verhungert. Hat das zum Bürgerkrieg geführt, das Land gespalten, die Herrschaft der Partei zusammen brechen lassen? Nein. China hat Schwierigkeiten, ja sicher, aber es hat schon wesentlich schlimmeres überstanden. Da sollte man sich keine Illusionen machen. Anstatt zu hoffen, dass China die Bühne der Weltmächte wieder verlässt, sollte man lieber darüber nachdenken, wie man mit ihm umgeht.
    "Mit dem ersten Glied ist die Kette geschmiedet. Wenn die erste Rede zensiert, der erste Gedanke verboten, die erste Freiheit verweigert wird, dann sind wir alle unwiderruflich gefesselt."
    -Cpt. Jean-Luc Picard

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      Zitat von Mr.Viola Beitrag anzeigen
      Wachstum stt an seine Grenzen

      Gute Nachrichten.
      Denn die Arbeiter wurden seit dem Wirtschaftsaufschwung wirklich schwer ausgebeutet. Hoffe es werden viele Reformen gemacht, zum Schutz der Arbeiter. Das ist schon mal ein guter Anfang, dringend notwendig wäre es auch noch, eine Verbesserung der Lebensqualität der Bauern und Arbeiter in den ländlichen Gebieten.
      Aber keine neuen Nachrichten, diese Entwicklung lässt sich schon seit etwa fünf Jahren beobachten. Gerade am Perlflussdelta (Shenzhen, Hongkong, Macau) ist der Wandel von der Billigfertigung, zur Produktion von hochwertigeren Produkten nahezu abgeschlossen. Dabei hat und wird es, so manchen Unternehmer zerbröseln. Aber nicht wenige haben ihre Gewinne, auch in bessere Maschinen und Fachkräfte investiert. Da läuft ein knallharter Verdrängungswettbewerb bei dem nur die besten übrig bleiben. Gleichzeitig ist auch die Nachfrage auf den chinesischen Binnenmarkt unverändert stark. Dabei werden chinesische Konsumenten zunehmend Qualitätsbewusster, worauf auch lokale Produzenten mittlerweile reagieren.
      Die größte Gefahr für die chinesische Wirtschaft sind wie bei uns die Energie- und Rohstoffpreise. Bei der Energieeffizienz, dem Recycling und den Umweltmanagement hat China noch viel nachzuholen. Ich sehe in China keine Gefahr für die deutsche Wirtschaft oder den Arbeitnehmer, sondern eine Chance. Das setzt aber auch von deutscher Seite Flexibilität und Innovationsbereitschaft voraus, sich einfach nur auf alten Lorbeeren auszuruhen reicht da nicht.
      Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
      Dr. Sheldon Lee Cooper

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        taz.de - Kommentar Internetzensur: Chinas verletzliche Partei

        Hmmm, was soll man dazu sagen. Ein gutes Signal, aber es scheint noch lange Zeit zu dauern bis die Reformer sich wirklich durchsetzen werden.
        Möp!

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          Wäre doch auch peinlich geworden wenn in China die Olympischen Spiele stattfinden und alle Reporter sich weigern darüber zu berichten. Irgendwie muss doch diese Menschenverachtende so tuen als würde sich sich für solche Dinge wie Pressefreiheit interessieren.
          Klimaerwärmung einmal positiv
          Der deutsche Rechtsstaat in Aktion.

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            Ein weiterer Beweis für chinesischen Größenwahn:

            Spiegel online -- China schießt auf Regenwolken

            Die olympischen Spiele in Peking sollen größer, besser, prächtiger und was weiß ich noch alles sein als alle, die die Welt je gesehen hat.

            Gestern Abend kam eine Reportage über chinesische Menschenhändler in der Provinz. Dort verkaufen Paare mitunter ihre Kinder für umgerechnet einige hundert Euro, weil sie es sich nicht leisten können, die Strafe für das zweite Kind zu zahlen. Oder das vierte, wie in dem Film deutlich wurde...
            Ever danced with the devil in the pale moonlight?
            -- Thug --

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              Ach das mit den Regenwolken ist alt, ich glaube das wurde hier sogar schon mal besprochen.
              Natürlich ändert das nichts daran, wie symbolträchtig dieses Verhalten für die chinesische Politik ist.

              Ich empfehle ganz extrem den aktuellen Spiegel zu dem Thema.
              Coming soon...
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                Für einmal Respekt für Bush und seine klaren Worte.

                Menschenrechte: Bushs klare Worte an China - News Ausland: Amerika - Tagesanzeiger

                Nicht, dass sie viel an der Situation ändern würden, und nicht, dass ich erwarten würde, dass sie in China so verstanden würden, wie es zu wünschen wäre (die USA selbst sind ja zur Zeit - mit Guantanamo - alles andere als ein Vorbild in Sachen Menschenrechten...). Aber es ist gut, dass mal jemand wieder Klartext spricht, so im Unterschied zu all dem feigen, wirtschaftsgetriebenen Appeasement, das da in dem Zusammenhang sonst getrieben wird...
                Planeten.ch - Acht und mehr Planeten (neu wieder aktiv!)
                Final-frontier.ch - Kommentare vom Rand des Universums

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                  Ach, das ist doch alles halb so wild:

                  YouTube - Extra 3 - NNN zur Olympiade in China
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                    : Chinas Milliarden-Programm zündet Kursfeuerwerk | Nachrichten auf ZEIT ONLINE

                    Na wenn 600 Milliarden Dollar mal kein Pappenstiel sind...
                    Ich denke China kann es sich schlichtweg nicht leisten, dass die Realwirtschaft jetzt größere Wachstumsdellen bekommt oder stellenweise sogar richtigen Schaden nimmt. Die soziale Stabilität ist immernoch mehr als fragil, ein Ereignis wie die Finanzkrise kann da den Ausschlag geben.
                    Aber ob es hilft, einfach derartige Unsummen in Konjunkturprogramme zu pumpen?
                    Den Börsen in Fernost offenbar schon.
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                      Hat die VR China einen Plan?

                      Ich halte es ja generell für möglich, dass seit Maos Machtergreifung ein Programm läuft, das Schritt für Schritt China in einen wirtschaftlich fortschrittlichen Staat und Schlussendlich in eine freie, demokratische Gesellschaft verwandelt (vielleicht in 50, 100 Jahren).

                      Hab gerade den SPIEGEL-Artikel mit dieser Außenministerin-Tante gelesen; ist ja wirklich schwär, aus den Leuten eine Antwort zu pressen, die auch etwas aussagt. Die Frage nach Menschenrechten wird ja mit Pluralismus, andere Kultur etc. abgeschmettert. Wo sie aber recht hat: Demokratie alleine bringt kein Essen auf den Tisch (ist aber gleichzeitig die beste Chance dafür).

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                        Zitat von Space Marine Beitrag anzeigen
                        Japans Potenz ist nicht zu unterschätzen. Die Zeit läuft allerdings klar gegen die Japaner. Und - trotz aller eigener Probleme - für die Chinesen.
                        Umgekehrt, die Zeit läuft gegen die Chinesen. Es ist bemerkenswert, wie schnell diese in den letzten Jahren die Beziehungen zu praktisch jeder pazifischen Macht (abgesehen von Südkorea) verschlechtert haben- hauptsächlich wegen ihrer absurden Rüstungsanstrengungen. Das erinnert in Sachen strategischer Borniertheit an das wilhelminische Reich. Je mehr der Wirtschaftmotor stottert, desto mehr Nationalismus wird die KPCh anfeuern, um ihre Legitimiation zu wahren, je mehr werden die USA zurückgewünscht werden.
                        Ich mache mal den Retrofuturlogen und prognostiziere, dass Japan in 10-20 Jahren die wichtigste pazifische Macht neben den USA sein wird.


                        Noch kurz zu Nordkorea: Wahlsieg mit 100 % für Kim Junior, bei 100 % Wahlbeteiligung!

                        Nordkorea: 100 Prozent für Kim Jong Un | ZEIT ONLINE
                        I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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                          Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                          Umgekehrt, die Zeit läuft gegen die Chinesen.
                          Eine wagemutige These. Chinas Außenpolitik ist, das gestehe ich ein, äußerst machtorientiert.
                          Die Wirtschaft "stottert" allerdings in erster Linie, weil die Regierung gerade notwendige Reformen durchführt.
                          Kurzfristiges Wachstum wird für langfristige Stabilität geopfert. In dieser Hinsicht ist die technokratische KPC alles andere als töricht.

                          Ein paar mehr Argumente für deine Aussage hätte ich also gerne. China projiziert seine Macht stärker und stärker, und ob es nun die Anrainer gegen sich aufbringt oder nicht, spielt eigentlich keine große Rolle. Bei aller politischen Unzufriedenheit von Vientman bis zu den Philippinen haben alle diese Länder hervorragende wirtschaftliche Beziehungen zur Volksrepublik. Niemand dort kann es sich leisten, ohne China auszukommen.

                          Mittelfristig werden nur die USA China in Ostasien begegnen können.
                          Japan wird dagegen zunehmend marginalisiert.
                          Japans Wirtschaft stagniert und da ist kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Die japanische Demographie ist eine einzige Katastrophe und noch weitaus schlimmer als die chinesische. Japans Geschichtsaufarbeitung (oder der Mangel einer solchen) bringt Ostasien genauso gegen sich auf, wie gegen China. Japans technologischer Vorsprung schmilzt Jahr für Jahr etwas mehr.
                          Ich sehe nicht einen mittel- bis langfristigen Indikator, der für Japan spricht.

                          Und definiere mir mal "absurde Rüstungsanstrengungen". Die Rüstungsausgaben Chinas sind prozentual am BIP gemessen selbst bei äußerst hoher Schätzung der wahren Ausgaben nicht einmal halb so hoch wie die amerikanischen. Pro Kopf muss ich gar nicht erst anfangen.
                          Wieso darf China nur einen Bruchteil dessen für sein Militär ausgeben, was die USA oder selbst manche europäische Nationen ausgeben? Darf der Westen das der Volksrepublik vorschreiben?

                          Das einzige was absurd auf dieser Welt ist, ist elf Carrier Battle Groups haben zu müssen.
                          Coming soon...
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                            Zitat von Space Marine Beitrag anzeigen
                            Eine wagemutige These. Chinas Außenpolitik ist, das gestehe ich ein, äußerst machtorientiert.
                            Die Wirtschaft "stottert" allerdings in erster Linie, weil die Regierung gerade notwendige Reformen durchführt.
                            Kurzfristiges Wachstum wird für langfristige Stabilität geopfert. In dieser Hinsicht ist die technokratische KPC alles andere als töricht.
                            Das stimmt. Wenn es nur darum geht, an der Macht zu bleiben, dann ist sie nicht töricht.

                            Ein paar mehr Argumente für deine Aussage hätte ich also gerne. China projiziert seine Macht stärker und stärker, und ob es nun die Anrainer gegen sich aufbringt oder nicht, spielt eigentlich keine große Rolle. Bei aller politischen Unzufriedenheit von Vientman bis zu den Philippinen haben alle diese Länder hervorragende wirtschaftliche Beziehungen zur Volksrepublik. Niemand dort kann es sich leisten, ohne China auszukommen.
                            Eine sich negativ entwickelnde öffentliche Meinung gegenüber einem Land übersetzt sich letztendlich in Konsumentendruck gegen entsprechendes Land. Früher oder später werden auch ökonomische Sanktionen aufs Tapet kommen, sollte China seinen nicht so friedvollen Aufstieg fortsetzen. Bei den letzten Präsidentschaftswahlen hat man noch immer Romneys "Wirtschaftskrieg gegen China"-Sprüche gelacht- irgendwann wird das nicht mehr so witzig sein. Große chinesische Infrastrukturvorhaben werden bereits jetzt zunehmend kritisch beäugt, in Zukunft werden chinesische Spielzeuge womöglich ähnlich gesehen wie arabisches Öl.

                            Bereits jetzt gibt es einen Flickenteppich von gegen China gerichtete Maßnahmen: das Verbot von Landkäufen durch Brasilien und Argentinien, die Schutzzölle, die Brasilien in den letzten Jahren auf etliche Produkte erhoben hat, der Widerstand der australischen Regierung gegen die Übernahme von Minen und Gasfeldern, das zeitweilige Importverbot Indiens gegen chinesische Telekommunikationsanbieter. Das mag in einem Klima, in dem sich ausländische Vertreter nach wie vor um Investitionsmöglichkeiten keilen, noch keinen großen Einfluss haben, aber politisches Klima wandelt sich schnell und Chinas ökonomischer Auftstieg der letzten Jahrzehnte baute auch darauf auf, dass das Land zu schwach war, eine politische oder miltärische Bedrohung darzustellen.

                            Das alles ist dabei eh nur unter den Vorbehalt wichtig, dass Chinas Wachstum sich überhaupt noch lange genug auf einem Level hält, das politische Stabilität gewährleistet- was zu bezweifeln ist.

                            Japans Wirtschaft stagniert und da ist kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Die japanische Demographie ist eine einzige Katastrophe und noch weitaus schlimmer als die chinesische. Japans Geschichtsaufarbeitung (oder der Mangel einer solchen) bringt Ostasien genauso gegen sich auf, wie gegen China. Japans technologischer Vorsprung schmilzt Jahr für Jahr etwas mehr.
                            Japan hat in den letzten Jahrzehneten das erlebt, was China in den nächsten Jahrzehnten bevorsteht: die Grenzen seines exportorientierten Wachstums. Chinas Demographie sieht auch nicht viel besser aus, denn im Gegensatz zu Japan wird das Land alt lange bevor es reich wird.

                            Und definiere mir mal "absurde Rüstungsanstrengungen". Die Rüstungsausgaben Chinas sind prozentual am BIP gemessen selbst bei äußerst hoher Schätzung der wahren Ausgaben nicht einmal halb so hoch wie die amerikanischen. Pro Kopf muss ich gar nicht erst anfangen.
                            Wieso darf China nur einen Bruchteil dessen für sein Militär ausgeben, was die USA oder selbst manche europäische Nationen ausgeben? Darf der Westen das der Volksrepublik vorschreiben?
                            Die prozentuale Höhe von Rüstungsausgaben ist nicht so wichtig, bei Bedrohungsgefühlen kommt es auf die absoluten Ausgaben an. Die USA haben den Vorteil a. ein demokratisches Land zu sein, dessen Entscheidungsprozesse entsprechend transparenter sind und b. eine etablierte Macht zu sein, dessen militärischer Einfluss als selbstverständlich hingenommen wird. Wieder eignet sich das wilhelminische Reich als Vergleich: Warum sollte die größte europäische Industrienation nicht eine angemessen große Flotte unterhalten? Wie absurd war der englische Anspruch um Teufel komm raus eine Flotte unterhalten zu müssen, die mindestens so groß ist, wie die nächstgrößten Flotten zusammen ("Zweimächtestandard"). Außerhalb des deutschen Reiches wurde Angemessenheit allerdings anders beurteilt, so wie es jetzt mit Hinblick auf die chinesischen Streitkräfte geschieht.
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                              Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                              Japan hat in den letzten Jahrzehneten das erlebt, was China in den nächsten Jahrzehnten bevorsteht: die Grenzen seines exportorientierten Wachstums.
                              Dass Japan so der Mega-Exporteur ist, stimmt aber auch nicht. Die Exportquote liegt da atm bei etwas um die 20% und das ist schon historisches Hoch, sie war lange Zeit nur bei ca. 15%. Zum Vergleich: Die deutsche Exportquote lag schon um die Jahrtausendwende bei 30% und heute bei irgendwas um die 45%.

                              €: LoL, nö das sind sogar noch viel weniger bei Japan: http://www.querschuesse.de/wp-conten...13/11/1a85.jpg

                              Davon abgesehen hat China in den letzten Jahren kräftig gegengesteuert und seinen Binnenmarkt massiv angeschoben. China braucht grds. keinen mordsmäßigen Exportmarkt. Problematischer ist es da mE an die nötigen Importe (Rohstoffe) zu kommen.

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                                Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                                Chinas Demographie sieht auch nicht viel besser aus, denn im Gegensatz zu Japan wird das Land alt lange bevor es reich wird.
                                Der alte Spruch.
                                Die Ein-Kind-Politik ist menschenverachtend (und diskriminiert sogar die ethnische Mehrheitsbevölkerung massiv), aber die Alternative ist das Modell Indien.
                                Indien, als größte Demokratie der Welt gerühmt, ist korrupter, verschmutzter, ärmer und hat weitaus schlechtere wirtschaftliche Aussichten als China.
                                Das liegt unter anderem (neben der furchtbar inkompetenten Elite) auch am Bevölkerungswachstum, gegen das nichts unternommen wird.
                                Chinas demographsiche Probleme sind hausgemacht.
                                Und die chinesische Regierung ist skrupellos genug, um mit ihren tyrannischen Maßnahmen irgendwann in die entgegengesetzte Richtung zu steuern. Der KPC traue ich zum Machterhalt alles zu.

                                Und soviel zum Thema "Japan als asiatische Zukunftsmacht":

                                Japans Wirtschaft wächst langsamer als die Euro-Zone | Konjunktur | Reuters

                                Das geht seit Jahrzehnten so. Kein Ende in Sicht, dabei bleibe ich.

                                Du hast Chinas Probleme sehr schön aufgelistet, KdE. Die sind bekannt, und da hast du größtenteils auch nicht unrecht. Die KPC kennt sie allerdings auch, und die KPC besteht nicht aus Vollidioten, auch wenn der Westen das zuweilen insgeheim hoffen mag. Ich bin kein Freund der KPC (im Gegenteil), aber in Sachen Problembekämpfung traue ich ihr einiges zu.
                                Das im Westen beschworene "Stottern" des chinesischen Wirtschaftsmotors rührt nicht daher, dass China an die Grenzen seines Modells stößt, sondern daher, dass die Regierung gerade aktiv gegen dieses Modell vorgeht, bevor es an die Grenzen stößt. Die KPC weiß, was mit Japan passiert ist und setzt alles daran, nicht in diese Falle zu tappen.
                                Darüber gab es schon 2006 genügend Bücher.

                                Zudem glaube ich nicht daran, dass es möglich ist, China einzudämmen. Da können sie außenrum soviel Angst bekommen, wie sie wollen, und sich den USA noch so sehr an den Hals werfen. Die Fortschritte der PLA sind erheblich, und beinahe komplett auf Anti Access und Area Denial gerichtet. Bis Mitte des Jahrhunderts kann sich keine amerikanische Flotte mehr hinter die "Third Island Chain" trauen, ohne im Ernstfall von den chinesischen Kräften erhebliche Probleme zu bekommen.

                                PS: Achja... die chinesischen Probleme sehe ich. Nur noch immer keine japanischen Vorteile. Man wird keine pazifische Zukunftsmacht, nur weil das Milliardenreich vor der Haustür Probleme hat. Dazu gehört auch eigene Kraft, die ich von Japan in Zukunft nicht sehe. Japan hat seinen Zenit lange hinter sich.
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