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Würdet ihr euch in Zeiten der Wikipedia noch alle Bände des Brockhauses kaufen?
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"Mai visto un compagno uscire dal campo senza aver dato tutto e anche di più. Siamo la squadra più straniera d’Italia, dicono. Faccio però fatica a trovare in giro per il mondo un gruppo più attaccato alla maglia del nostro." - Javier Zanetti
¡Pueblo no bueno! ¡Pueblo es muy mal!
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Zumindest laut wiki (ja, ich bin mir der Ironie bewusst ) ist das Thema "kostenfreie Onlineausgabe" inzwischen wieder durch: Brockhaus Enzyklopädie ? Wikipedia
@Spooky: Bei einer Facharbeit, die man ja gemeinhin in der Schule schreibt, würde ich aber blind davon ausgehen dass er akzeptiert wird.
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@Spooky: Eigentlich zitiert man Konversationslexika in wissenschaftlichen Arbeiten gar nicht, es sei denn, es liegt ein besonderer Grund vor wie Vergleich Brockhaus-Meyer, historischer Brockhaus etc. Dinge wie die Einwohnerzahl irgendwelcher Städte muss man aber eigentlich nicht belegen.Republicans hate ducklings!
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Gast
Ja, ich sehe das wie die meisten hier. Um sich einen groben Überblick zu verschaffen, reichen Wikipedia und Konsorten auch, da brauche ich keinen platzraubenden Staubfänger zu kaufen. Das mache vielleicht mal, wenn ich ein eingebildeter alter Knacker bin, der damit angeben will.
Wenn ich tiefer in ein Thema einsteigen möchte, muss ich mir sowieso entsprechende Fachliteratur zulegen.
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So richtig verstehe ich auch nicht, was der Brockhaus noch für einen Vorteil haben soll. Die Fehlerquote wurde ja schon genannt. Das frühere Argument das jeder irgendwas reinschreiben kann, ist seit Einführung der Qualitätsmanagementmechanismen auch nicht mehr gültig.
Dass der Brockhaus bei gewissen Lehrkräften der Wikipedia als Quelle vorgezogen wird, lässt sich mMn auch nur noch mit Ressentiments begründen aber nicht mit rationalen Argumenten."Imagine there's no heaven - It's easy if you try
No hell below us - Above us only sky
Imagine all the people Living for today..."
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Zitat von endar Beitrag anzeigenDarum geht es überhaupt nicht. Muss man dir das wirklich erklären?
Zitat von endar Beitrag anzeigenJa, mein Gott, da packste halt Werbung über den Artikel und fertig ist. Ich wüsste nicht, warum ausgerechnet die Brockhaus Redaktion im Internet kein Geld verdienen könnte.
Zitat von Mr.Viola Beitrag anzeigenAber es ist sicher unbestritten, dass der Brockhaus qualitativ über Wikipedia zu stellen ist.
Zitat von Phoenow Beitrag anzeigenSo richtig verstehe ich auch nicht, was der Brockhaus noch für einen Vorteil haben soll. Die Fehlerquote wurde ja schon genannt. Das frühere Argument das jeder irgendwas reinschreiben kann, ist seit Einführung der Qualitätsmanagementmechanismen auch nicht mehr gültig.
Zitat von Phoenow Beitrag anzeigenDass der Brockhaus bei gewissen Lehrkräften der Wikipedia als Quelle vorgezogen wird, lässt sich mMn auch nur noch mit Ressentiments begründen aber nicht mit rationalen Argumenten.
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Wenn ich das Geld wirklich übrig hätte (also so, dass ich es auch verbrennen könnte ohne dass es mir hinterher irgednwann fehlt), dann würde ich mir den Brockhaus auch kaufen. Ich nutze das Internet gerne und viel aber in meinem Herzen bin ich Bücherfreund (Berufskrankheit) und so ein Brockhaus macht sich mMn toll im Bücherregal.
LG
Whyme"Und wie alle Priester haben sie als erstes gelernt, Wahrheit mit "Ketzerei" zu übersetzen."
-Frank Herbert - Der Herr des Wüstenplaneten
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Die Brockhaus-Bände wollte ich nicht mal geschenkt haben. Sie nehmen sehr viel Platz weg und sind schon bei der Drucklegung veraltet. Ich denke, in der heutigen Zeit muss man klar differenzieren: Hat man veränderliche Texte vor sich oder fixierte.
Eine Enzyklopädie ist ein veränderlicher Text, muss dauernd aktualisiert werden. Dafür bietet sich ein elektronisches Dokumentensystem an. Ausdrucken bringt so gut wie nichts, zumal man meist nur stichwortartig sucht und eben nachschlägt.
Diese Suche, das ganze Nachschlagen, weitersuchen usw. geht elektronisch mit Eingabefeldern und Mausclicks viel, viel einfacher als mit dicken Büchern, die man wälzen muss.
Zum Angeben taugen die Brockhausbände eigentlich auch nicht. Sie stehen eher für Veraltung, für Gestrigsein, da sie eben auf das Jahr der Veröffentlichung festgeschrieben sind. Im Grunde sind diese Bücher sowas wie Grabsteine, unter denen das Wissen beerdigt ist.
Fixierte Texte, die sich nicht mehr ändern, hingegen kann man gut im Regal stehen haben, auch zum Angeben, zum Beispiel Edelausgaben von Romanen verstorbener Schriftsteller, z.B. von Thomas Mann.
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Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigenDie Brockhaus-Bände wollte ich nicht mal geschenkt haben. Sie nehmen sehr viel Platz weg und sind schon bei der Drucklegung veraltet. Ich denke, in der heutigen Zeit muss man klar differenzieren: Hat man veränderliche Texte vor sich oder fixierte.
Eine Enzyklopädie ist ein veränderlicher Text, muss dauernd aktualisiert werden. Dafür bietet sich ein elektronisches Dokumentensystem an. Ausdrucken bringt so gut wie nichts, zumal man meist nur stichwortartig sucht und eben nachschlägt.
Diese Suche, das ganze Nachschlagen, weitersuchen usw. geht elektronisch mit Eingabefeldern und Mausclicks viel, viel einfacher als mit dicken Büchern, die man wälzen muss.
Zum Angeben taugen die Brockhausbände eigentlich auch nicht. Sie stehen eher für Veraltung, für Gestrigsein, da sie eben auf das Jahr der Veröffentlichung festgeschrieben sind. Im Grunde sind diese Bücher sowas wie Grabsteine, unter denen das Wissen beerdigt ist.
Fixierte Texte, die sich nicht mehr ändern, hingegen kann man gut im Regal stehen haben, auch zum Angeben, zum Beispiel Edelausgaben von Romanen verstorbener Schriftsteller, z.B. von Thomas Mann.
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Zitat von uriel_ventris Beitrag anzeigenUm was soll es dann sonst gehen? Manche Professoren aktzeptieren Wikipedia scheinbar nicht, weil da ja jeder Trottel reinschreiben kann....
Ich muss es wohl doch ausführen: Dass in echten wissenschaftlichen Arbeiten nach geltendem Standard Konversationslexika sowieso nicht zitiert werden, habe ich ja bereits gesagt. Du wirst in wissenschaftlichen Arbeiten generell keine Verweise auf den Brockhaus oder Meyer finden (Ausnahmen sind z.B. historische Arbeiten, die verschiedene Brockhaus- oder Meyer-Ausgaben aus derjeweiligen Zeit durcharbeiten).
Wenn Professoren wikipediabasierte Arbeiten ablehnen, dann also nicht wegen des Konflikts "wikipedia gegen Brockhaus", sondern "wikipedia gegen Fachbuch". Das mal zur Klärung des Gegenstands dieses Threads. Das ist nämlich ein himmelweiter Unterschied.
Es geht a) darum, dass Schüler/Studenten lernen, nur solche Materialien als Quellen zu verwenden, in einem ordentlichen Verfahren zustandegekommen sind, welches Qualitätsstandards genügt! Da gibt es Glaubwürdigkeit, Objektivität etc., (die Kritierien findest du bestimmt bei wikipedia ). Dieses Lehrziel ist notwendig, um auch Zukunft vernünftige Wissenschaft zu betreiben bzw. um kritische Bürger aus den Schülern zu machen.
Und wenn wikipedia durch seinen offenen Charakter diesen Standards NICHT genügt, dann ist es auch als Quelle abzulehnen. Sollten inzwischen irgendwelche Qualitätsblablamaßnahmen bei wikipedia die objektive und glaubwürdige (etc.) Qualität grundsätzlich sicherstellen, dann wird sich das auch ändern.
Und dann abschließend nochmal was zu "der Brockhaus macht auch Fehler". Nochmal die Frage: Hast du schonmal eine wissenschaftliche Arbeit verfasst? Eine "wissenschaftliche" Arbeit kann man wie gesagt sowieso leider nicht nur mit dem Brockhaus verfassen. Aus diesem Grund, dass einzelne Quellen fehlerhaft sein können, verfasst man seine wissenschaftlichen Arbeiten nämlich auf einer BREITEN Grundlage, d.h. man verwendet ohnehin mehrere Quellen. So einfach ist das.
Ein vernünftiger Professor bzw. Lehrer sollte eine reine "Brockhaus-Arbeit" ebensowenig akzeptieren wie eine, die nur wikipedia verwendet.
Persönlich verwende ich wikipedia natürlich auch und finde auch, dass man einen kritischen Umgang damit in der Schule vermitteln sollte.Zuletzt geändert von endar; 30.09.2010, 22:36.Republicans hate ducklings!
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Zitat von endar Beitrag anzeigenWenn Professoren wikipediabasierte Arbeiten ablehnen, dann also nicht wegen des Konflikts "Brockhaus gegen wikipedia", sondern "Brockhaus gegen Fachbuch". Das mal zur Klärung des Gegenstands dieses Threads. Das ist nämlich ein himmelweiter Unterschied.
Wenn Wiki noch nicht die Qualität haben sollte, wie von einigen kritisch angemerkt (obwohl ich persönlich schließe mich dieser Meinung nicht an), so wird sicher daran gearbeitet.
Das Internet hat und wird die Welt weiterhin verändern. Ich denke, hier ist Wissen und Bildung nicht mehr alleine den gut "Betuchten" vorbehelaten, die sich z.B. einen Brockhaus leisten können. Und das Internet muß eine große Konkurrenz sein, warum überlegt man sich sonst immer wieder, wie man Informationen kostenpflichtig gestalten kann, will man diese über das Internet abrufen?!und bedenket / für das verstehen benötigt man antworten auf seine fragen.
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Haha, jetzt wo du es zitierst, sehe ich erst den Fehler. Es steht natürlich nicht Brockhaus gegen das Fachbuch, sondern wikipedia gegen das Fachbuch.
"Wenn Professoren wikipediabasierte Arbeiten ablehnen, dann also nicht wegen des Konflikts "wikipedia gegen Brockhaus", sondern "wikipedia gegen Fachbuch". Das mal zur Klärung des Gegenstands dieses Threads. Das ist nämlich ein himmelweiter Unterschied."Republicans hate ducklings!
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Zitat von Phoenow Beitrag anzeigenSo richtig verstehe ich auch nicht, was der Brockhaus noch für einen Vorteil haben soll. Die Fehlerquote wurde ja schon genannt. Das frühere Argument das jeder irgendwas reinschreiben kann, ist seit Einführung der Qualitätsmanagementmechanismen auch nicht mehr gültig.
Dass der Brockhaus bei gewissen Lehrkräften der Wikipedia als Quelle vorgezogen wird, lässt sich mMn auch nur noch mit Ressentiments begründen aber nicht mit rationalen Argumenten.
Das Einzubauende muß schlüssig klingen, das Thema speziell genug sein und man braucht noch das entsprechende Glück, daß in dem Moment nicht jemand mit echter Ahnung mitliest oder es diesem auffällt.
Grundsätzlich kann ich die Haltung der Professoren, Lehrer usw. bezügl. Wikipedia also durchaus verstehen.
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Zitat von Cordess Beitrag anzeigenAlso es lassen sich in die Wikipedia durchaus noch Falschinformationen einbauen ohne daß diese vom Qualitätsmanagement bemerkt werden.
Das Einzubauende muß schlüssig klingen, das Thema speziell genug sein und man braucht noch das entsprechende Glück, daß in dem Moment nicht jemand mit echter Ahnung mitliest oder es diesem auffällt.
Grundsätzlich kann ich die Haltung der Professoren, Lehrer usw. bezügl. Wikipedia also durchaus verstehen.
Sicher kann auch mal etwas falsch sein, aber 100%ige Sicherheit gibts nunmal nie. Warum sollte man also nicht das Lexikon mit weniger Fehlern (Wikipedia) dem mit ehr Fehlern (Brockhaus) bevorzugen?Disclaimer: Meine Post sind meist nicht als Absolute zu vestehen, sondern sollen nur einen weiteren Blickwinkel bieten.
"Wer hat uns verraten? - Sozialdemokraten!" - Alte Volksweisheit
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Zitat von Slowking Beitrag anzeigenDas ändert aber nichts daran, dass Wikipedia immernoch weniger Fehler aht als der Brockhaus. Also selbst mit der Möglichkeit mutwillig Falschinformationen einzubauen ist Wikipedia noch besser.
Sicher kann auch mal etwas falsch sein, aber 100%ige Sicherheit gibts nunmal nie. Warum sollte man also nicht das Lexikon mit weniger Fehlern (Wikipedia) dem mit ehr Fehlern (Brockhaus) bevorzugen?
Ist das eine Behauptung oder eine bewiesene Feststellung?
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