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Captain Future - SPLITTER

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    #31
    Aber klar doch - immer her damit! Ich bin da seeeehr liberal
    Unendliche Mannigfaltigkeit in unendlicher Kombination
    Ein Holodeck ist klasse! Man kann überall hin, obwohl man gar nicht weg muss :)
    Außerirdische Technologie + menschliche Dummheit = unschlagbare Ergebnisse :)

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      #32
      Zitat von Twister-Sister Beitrag anzeigen
      Aber klar doch - immer her damit! Ich bin da seeeehr liberal
      Ja, dann sollt Ihr auch das haben, was ich bis jetzt geschrieben habe!
      Aber Vorsicht! Ist nix für harte Scifi-Fans!
      Nicht das ist Euer Bild vom monogamen CF zerstöre!
      "Die Welt ist grausam, aber sie ist auch wunderschön!"
      Mikasa Ackermann

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        #33
        Mir ist grad gaaannnz schwer nach Drama!

        Manasse


        ...
        Es schepperte, Glas splitterte, laute Stimmen...Die erste Krankenschwester verließ entsetzt den Raum. Eszella und Curtis eilten zu ihr.

        „Sie rastet total aus! Sie verwüstet das Untersuchungszimmer“, erzählte die junge Frau entsetzt. Curtis seufzte. Eszella blickte ihn fragend an.

        „Damit habe ich schon gerechnet. Eszella besorg mir ein weibliches Ärzteteam, das auf traumatisierte Patientinnen vorbereitet ist! Schnell!“, wies Curtis an, presste die Lippen zusammen und trat tapfer in das Zimmer, in dem Joan immer noch hörbar wütete. Joan hatte keinen Blick für ihn, sie hatte sich vor dem Fenster angriffsbereit aufgebaut, ein Skalpell in der Hand.

        „Verlassen sie alle den Raum“, bat Curtis ruhig. Joans blaue Augen blickten ihn nicht an, sondierten nur das Verhalten der anderen Personen, die sich erschrocken geschlagen gaben. Stille.

        Curtis war stehen geblieben, versuchte einzuschätzen, wie Joan reagieren würde. Langsam kam er ihr nahe, mit dem Fuß die Scherben und zertrümmerten Einrichtungsgegenstände zur Seite schiebend.

        Joan hatte in den fünf Minuten im Raum ganze Arbeit geleistet, hier war nichts heil geblieben. Sie hatte Angst, war verzweifelt und er traute ihr durchaus zu, das Skalpell zu benutzen, ihm gegenüber oder gegen sich selbst. Er hörte sie pfeifend atmen. Ihre Hand zitterte nicht nur, sie bebte am ganzen Körper, ihre Zähne schlugen aufeinander. Wie ein gefangenes Tier ging ihr Blick hin und her.

        Egal was nun passierte, er musste ganz ruhig sein, für sie beide.

        „Jetzt ist es soweit, du musst dich entscheiden, ob du aufgibst und dich oder uns beide umbringst, oder ob du es schaffst dich und deine Gefühle zeitweise zu beherrschen!“

        Erst wirkte sie so, als hätte sie ihm überhaupt nicht zugehört. Sie atmete kurz noch heftiger und Curtis fürchtete, sie würde ihm gleich bewusstlos weg klappen. Curtis wartete einfach. Ihre Hand schwankte leicht, so als wäge sie ab. Natürlich konnte sie versuchen ihn anzugreifen, er würde versuchen sich zu verteidigen und die Chancen für ihn standen gut, aber wenn sie sich entschied zu sterben, dann wäre er machtlos. Joan wusste genau, wie sie das machen konnte, ein großer Schnitt am Hals und es war aus...

        Curtis konnte kaum Atmen vor Angst, aber die musste er nun aushalten. Wenn sie sich nun nicht klar zum Leben bekannte, drohte in den nächsten Wochen immer die Gefahr, dass sie sich etwas antat und er konnte sie nicht permanent überwachen...

        Curtis ging langsam auf sie zu, hob die Hand, um ihr das Messer aus der Hand zu nehmen. Joan regte sich nicht, zitterte nur unkontrolliert. Curtis entwand es ihren klammen Fingern. Er warf es weit hinter sich. Klappernd stand sie da, mit struppigem Haar, totenblass, riesigen Augen...

        Vorsichtig legte sich seine Hand an ihr Handgelenk. Joan wich nicht zurück. Sacht zog er sie an sich. Sie blieb steif, aber sie wehrte sich nicht gegen die leichte Umarmung. Curtis schloss erleichtert die Augenlider, atmete ihren Geruch ein. Seine Hände lagen weich auf ihren Oberarmen. Einen Moment war es ganz still zwischen ihnen, ihr Atem ging ruhiger.

        „Egal was war oder sein wird, ich bin immer da, hörst du?“, flüsterte Curtis kaum hörbar. Joan atmete schluchzend durch.

        „Immer!“

        ...
        "Die Welt ist grausam, aber sie ist auch wunderschön!"
        Mikasa Ackermann

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          #34
          Ja sehr dramatisch. Ich mag diese Splitter.
          Unendliche Mannigfaltigkeit in unendlicher Kombination
          Ein Holodeck ist klasse! Man kann überall hin, obwohl man gar nicht weg muss :)
          Außerirdische Technologie + menschliche Dummheit = unschlagbare Ergebnisse :)

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            #35
            Die arme Joan, es war ein dramatisches Ereignis, als sie sich in diesem Zustand befand.

            Es ist sehr gut beschrieben.​

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              #36
              EARTHY !!! ist dies ein ausblick aus die nächste storyline? liest sich klasse und macht lust auf mehr. dramatisch ... auf jeden fall, aber noch so viel mehr, zeitgleich verzweifelt, ängstlich, schwach und doch auch hoffnungsvoll, mutig, stark. toll wie du in so eine kurze szene, all dies einbauen kannst. DANKE

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                #37
                Zitat von irlandclaudia Beitrag anzeigen
                EARTHY !!! ist dies ein ausblick aus die nächste storyline? liest sich klasse und macht lust auf mehr. dramatisch ... auf jeden fall, aber noch so viel mehr, zeitgleich verzweifelt, ängstlich, schwach und doch auch hoffnungsvoll, mutig, stark. toll wie du in so eine kurze szene, all dies einbauen kannst. DANKE
                Es könnte eine neue Geschichte werden, bin dabei, aber eigentlich habe ich noch etwas anderes geschrieben, da bin ich schon fertig!
                Ich hatte nur Lust auf Drama! Ich lasse lieber Joan alles zertrümmern, anstatt dass ich im echten Leben explodiere!
                "Die Welt ist grausam, aber sie ist auch wunderschön!"
                Mikasa Ackermann

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                  #38
                  Zitat von earthquake Beitrag anzeigen

                  Es könnte eine neue Geschichte werden, bin dabei, aber eigentlich habe ich noch etwas anderes geschrieben, da bin ich schon fertig!
                  Kein Leerlauf, da freue ich mich ja jetzt schon, ich bekomme nicht genug von deinen Geschichten, ich wünschte ich hätte alle deine alten Sachen gelesen.
                  Du bist SPITZENKLASSE

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                    #39
                    Zitat von irlandclaudia Beitrag anzeigen

                    Kein Leerlauf, da freue ich mich ja jetzt schon, ich bekomme nicht genug von deinen Geschichten, ich wünschte ich hätte alle deine alten Sachen gelesen.
                    Du bist SPITZENKLASSE
                    Vielen Dank!
                    Über die alten Geschichten müssen wir uns nochmal unterhalten!
                    Mal sehen, was Dir fehlt!
                    "Die Welt ist grausam, aber sie ist auch wunderschön!"
                    Mikasa Ackermann

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                      #40
                      Splitter...

                      (Knüpft an das Geheimnis der Grabplatte an. Darin wurde deutlich, dass das alte denebische Imperium zu einem Schreckensregiment geworden war.)

                      Katastrophe

                      Sie waren umzingelt, Massen an Soldaten des Imperiums hatten sie umzingelt. Curtis fasste es in Sekundenbruchteilen als das auf, was es war, sein Ende. Aber er war weder ängstlich noch in Panik. Das war es also, das Ende, das er insgeheim hier gesucht hatte. Ein Ende, aber ein sinnvolles Ende, denn auch wenn das Imperium nun im ersten Moment gesiegt hatte, das Ende des Reiches war nicht mehr aufzuhalten. Er hatte keine Armeen gebraucht, sondern nur eine Idee, ein Gedanke, ein wohldosierte Gedankengift. In Curts Gesichtszügen lag ein Lächeln.

                      Ja, nun war es gut. Er hatte Joans Tod gesühnt, er würde hier sterben in der Gewissheit, Millionen, Milliarden von Menschen, die Freiheit gebracht zu haben. Die Soldaten mit ihren schrecklichen Waffen kamen näher, zogen die Falle um ihn und seine treuesten Gefährten zusammen, um die es ihm leid tat, aber sie starben für die einzig gute Sache der Welt, für die Freiheit in Freiheit!

                      Vor ihn setzte sich Ghesara, die sein Leben beschützen wollte. Was für eine Wandlung sie in den letzten zwei Jahre durchgemacht hatte, von einer verzagten, unterdrückten Frau zu einer fast unbezwingbaren Kämpferin. Sie schlug gnadenlos zu, verzagte nicht, mähte einen nach dem anderen vor ihm um. Sie würde nun mit und für ihn sterben, das tat ihm leid, denn sie war ein guter, aufrechter Mensch. Er hörte sie vor ihm keuchen. Curtis war einfach reglos stehengeblieben.

                      „Ghesara!“, sprach er sie an. Sie reagierte nicht, schlug zu, wie eine Berserkerin. „Ghesara, es ist gut!“, sagte Curtis ganz ruhig. Nun blickte sie ihn verstört an, ihre grünen Augen begriffen es. Ein Schlag traf ihren linken Arm, da bäumte sich etwas in ihr auf. In ihren grünen Augen lag auf einmal Feuer. Curtis über rann ein Schauer. Die Zeit schien still zu stehen und dann brach die grüne Welle sich um ihren kleinen Pulk erschreckend Bahn, riss alles mit sich, zerfetzte die Feinde, wirbelte sie um sich, während Ghesara nur schrie...
                      ​...
                      "Die Welt ist grausam, aber sie ist auch wunderschön!"
                      Mikasa Ackermann

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                        #41
                        Uih... von dem Splitter würde ich mir die ga ze Geschicht wünschen
                        Unendliche Mannigfaltigkeit in unendlicher Kombination
                        Ein Holodeck ist klasse! Man kann überall hin, obwohl man gar nicht weg muss :)
                        Außerirdische Technologie + menschliche Dummheit = unschlagbare Ergebnisse :)

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                          #42
                          Zitat von Twister-Sister Beitrag anzeigen
                          Uih... von dem Splitter würde ich mir die ga ze Geschicht wünschen
                          Oh jaaaa.
                          ZUKUNFT -
                          das ist die Zeit, in der du bereust, dass du das, was du heute tun kannst, nicht getan hast.
                          Mein VT: http://www.scifi-forum.de/forum/inte...ndenz-steigend
                          Captain Future Stammtisch: http://www.scifi-forum.de/forum/inte...´s-cf-spelunke

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                            #43
                            Zitat von Twister-Sister Beitrag anzeigen
                            Uih... von dem Splitter würde ich mir die ganze Geschichte wünschen
                            Der ist speziell, auch die Story drumherum. Ich habe zwar 40 Seiten, aber die sind noch längst nicht rund!
                            Und dann die Story selbst kann einen umtreiben!
                            Joan ist tot und ihr Tod, der hat es in sich! Der treibt CF in diese andere Galaxy!

                            Aber vielleicht mal nur für uns!
                            Da fällt mir ein, ich könnte auch da mal endlich was anderes schicken!

                            "Die Welt ist grausam, aber sie ist auch wunderschön!"
                            Mikasa Ackermann

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                              #44
                              (Geheimer Titel)

                              Die Tür zur Spelunke flog auf. Eszella, begleitet von der Futuremannschaft und einigen Spezialagenten stürmten in earthy´s Spelunke. Am Tresen hockten die üblichen Verdächtigen, Kim und seine Kumpanen. Kim wandte sich ihnen mit breitem Grinsen zu, während die Agenten in die Räume hinter dem Schankraum ausschwärmten. Er prostete ihnen zu, aber earthy blickte säuerlich drein.

                              „Guten Abend Eszella! Trinken sie mit uns! Was suchen ihre Leute denn, vielleicht können wir ihnen helfen?“, fragte Kim lässig. Eszella knallte einen Durchsuchungsbeschluss auf den Tresen.

                              „Wir suchen unseren Captain! Ist er hier oder hier gewesen?“, fragte Eszella. Kim las den Wisch zusammen mit earthy eifrig.

                              „Was hat er denn ausgefressen?“, fragte Kim grimmig. Eszella presste die Lippen zusammen.

                              „Nichts! Es geht um die innere Sicherheit“, schnarrte Simon. Kim hob eine Augenbraue.

                              „Soso! Aber sich irgendwie schuldig gemacht hat er sich nicht! Dann könnte ich den Aufriss verstehen! Er ist auch volljährig!“, stellte Kim patzig fest. Eszella funkelte ihn mit kalten hellen Augen an. Ja, Eszella wusste, dass sie Unrecht taten. Sie hatten eigentlich keine Handhabe. Kim hielt dem eisigen Blick stand.

                              „Er braucht Hilfe“, erklärte Simon knapp. Kim nickte, die Agenten rückten ab, ohne etwas entdeckt zu haben.

                              „Tatsächlich? Jemand, der aus dem Nichts ein Raumschiff bauen kann, der uns Gaunern Manieren beigebracht und unseren Arsch gerettet hat, der braucht Hilfe? Ist er krank!“

                              Eszella gab mit einem Wink zu verstehen, dass sie abzogen.

                              „Nein! Aber es gibt ein Missverständnis!“ Kim nickte Eszella zu.

                              „Gut, ich richte es ihm aus, wenn ich ihn sehe!“ Die Polizei rückte ab. Kim blickte earthy über den Tresen hinweg an, nickte brummend und earthy trat von der versteckten Luke herunter. Earthy öffnete sie, unter der Luke wurde eine kleine, enge Holzstiege sichtbar. Curtis blickte zu earthy auf, bevor er zu ihnen hinauf kletterte. Earthy drückte ihm ein Glas Wodka in die Hand.

                              „Piraten haben immer einen versteckten Beutebunker!“, knurrte Kim. Curtis grunzte, prostete seinen Freunden zu und trank aus.


                              ****





                              Joan ging dran. Auf dem Bildschirm zeigte sich überraschender Weise earthy, der Wirt der Spelunke. Er wirkte wie immer etwas zerknittert.

                              „Oh, Hallo earthy!“

                              „Guten Tag Miss Joan! Störe ich?“ Joan lächelte.

                              „Nein! Alles gut!“

                              „Sehr schön! Wir haben ein Problemchen hier in der Spelunke, wäre es möglich Miss Joan, dass sie heute Abend kurz vorbeischauen? Wir haben ein kleines finanzielles Problem! Kim würde auch gern mal wieder einen heben!“ bei diesen Worten zeigte earthy ein verschmitztes Lächeln. Joan zögerte. Eigentlich wollte sie heute Abend zum Sport, außerdem, wenn sie tranken war Curtis immer dabei gewesen...Curtis. Earthys Lächeln war inzwischen verkrampft. Joan begriff es und lächelte earthy glücklich an. Nun nicht zu viel Überschwang zeigen, sie wusste nicht, ob ihre Gespräche überwacht wurden.

                              „Oh, das haben wir schon lange nicht mehr gemacht! Gern earthy! Wann ist die ganze Bande denn da?“ Earthy wirkte erleichtert.

                              „So gegen 8!“

                              „Prima! Ich muss nun los! Wir sehen uns ja um 20 Uhr! Bis dann und danke für die Einladung!“ Earthy grinste.

                              „Gern Miss Joan! Bis heute Abend!“ Joans Herz schlug heftig. Sie war sich sicher, dass das eine verschlüsselte Nachricht von Curtis war. Sie hatte ihn nun wochenlang nicht gesehen. Wie wunderbar! Sie hatte tausend Fragen an ihn und wollte nun alles wissen!

                              ​ ****
                              Zuletzt geändert von earthquake; 12.06.2024, 15:55.
                              "Die Welt ist grausam, aber sie ist auch wunderschön!"
                              Mikasa Ackermann

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                                #45
                                Das läßt man EINMAL fallen, daß es in der Spelunke nicht Neues mehr gibt...

                                DANKE!
                                ZUKUNFT -
                                das ist die Zeit, in der du bereust, dass du das, was du heute tun kannst, nicht getan hast.
                                Mein VT: http://www.scifi-forum.de/forum/inte...ndenz-steigend
                                Captain Future Stammtisch: http://www.scifi-forum.de/forum/inte...´s-cf-spelunke

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